HANDBALL-STARS GO SCHOOL

34 Schülerinnen und Schüler hatten am 06.06.2012 die Gelegenheit von einem ehemaligen Handball-Profi trainiert zu werden. Der 276-malige Nationalmannschaftstorhüter der ehemaligen DDR Wieland Schmidt kam zu uns an das Friedrich-Engels-Gymnasium um die Schülerinnen und Schüler zu trainieren. Wieland Schmidt war unter anderem sechs Mal DDR Meister, zwei Mal DDR Pokalsieger und wurde sogar 1980 Olympiasieger in Moskau. Außerdem war er von 1974 bis 1989 zu Hause bei Test-/Länderspielen ungeschlagen.

Schon bevor das Training begann, gab es für unsere Schülerinnen und Schüler einen Grund zur Freude. Jeder von ihnen bekam ein originales "HANDBALL-STARS GO SCHOOL"-Trikot geschenkt. Als lockere Übungseinheit wurde als erstes sich mit dem Ball eingelaufen. Danach wurde die Ausdauer beim Einspielen mit dem Ball gestärkt. Weil der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, wurde auch ein Erwärmungsspiel gespielt. Auf vier Matten lag jeweils ein Ball. Mit einem anderen Spielball mussten die Schülerinnen und Schüler den Ball zur Matte befördern. Es war eine Kombination aus Handball und Football. Nach dem Spiel gab es wieder eine Übungseinheit. Dabei musste man mit dem Handball um Hütchen Slalom laufen, dann eine Rolle vorwärts machen und dann auf das Tor werfen. Nach dem Wurf musste man noch über eine Bank sprinten. Nach einiger Zeit wurde eine Strafe von zehn Liegestütz an denjenigen verhängt, der das Tor nicht traf. Nach der Übung gab es einen Wettkampf an denen alle 25 Schulen teilnehmen konnten, die beim „HANDBALL-STARS GO SCHOOL“-Event teilnehmen durften. Man musste mit dem Handball Slalom laufen, dann den Handball ablegen, über den Kasten steigen und dann den Handball in ein stark verkleinertes Tor werfen. Bei dem Wettkampf belegte das Friedrich-Engels-Gymnasium den 17.Platz. Nach dem Wettkampf sollten die Schülerinnen und Schüler zu zweit Doppelpässe in Richtung des Tores werfen. An der Mittellinie stand Herr Schmidt, zu den man passen musste, und er warf den Handball so, dass die Schülerinnen und Schüler um den Ball kämpfen mussten. Derjenige, der den Ball sich erkämpft hat, musste auf das Tor werfen. Wer nicht traf, musste sich hinten anstellen und noch mal sein Glück probieren. Danach wurde im Doppelpass gekreuzt und dann wieder auf das Tor geworfen. In der letzten halben Stunde wurden die Schülerinnen und Schüler in vier Teams eingeteilt und es wurde dann die Siegermannschaft ermittelt. In einem kurzen Interview meint Herr Schmidt, dass die Füchse Berlin durch den Manager Bob Hanning sich brillant weiterentwickelt hat und glaubt, dass den Füchsen Berlin eine große Zukunft bevorsteht.

Die Schüler des 1. Semesters im „Surfrausch“

Sommer, Sonne und Vergnügen – das sind die ersten Gedanken, die einen in den Sinn kommen, wenn man das Wort „Surfen“ hört. Doch einige Schüler des ersten Semesters haben andere Erfahrungen gemacht.

Wir waren eine Gruppe von elf Jugendlichen, die am GK Surfen teilnahmen, welcher erstmalig an unserer Schule angeboten wurde.
Vom 04.09.2011 bis zum 09.09.2011 fand die Reise statt. Unser Ziel war zwar nicht die Südküste, aber die Ostsee hat es für den Anfang auch getan.

Das ganze begann am Sonntagmorgen vor dem FEG, wo wir von einem Bus abgeholt wurden. Mit 80, jedoch gefühlten 50 km/h, bretterten wir über die Autobahn. Nach gut vier Stunden erreichten wir letztendlich unser 200 Kilometer weit entferntes Ziel: Pepelow, auch bekannt als San Pepelone. Unsere Erwartungen wurden jedoch nicht enttäuscht. Wir fanden uns in einer riesigen, mediterranen Anlage wieder, die uns über die kalten Temperaturen und die regnerischen Verhältnisse hinweg tröstete.

Viel Zeit zum Koffer auspacken blieb uns nicht, da unsere erste Surfstunde bereits kurz bevor stand. Unsere anfänglichen Versuche, auf dem Brett zu stehen, waren zwar noch ziemlich wackelig, aber das besserte sich schon in weniger Zeit. Die verschiedenen Surfgruppen erhielten unterschiedliche Namen und somit wurden wir zu den „Waikikis“. Der Surfunterricht fand einmal am Tag statt und dauerte zwei Stunden. Unsere Lehrer waren jung und dynamisch und vermittelten uns ein Gefühl für das Windsurfen. Die Theoriestunden förderten außerdem unser Wissen und waren Grundlage für den Surfschein, den wir am Ende unseres Aufenthaltes erreichen wollten.

Im Laufe der Zeit wuchs unsere Gruppe immer mehr zusammen und auch unsere Leistungen auf dem Surfbrett verbesserten sich. Wir verbrachten unsere Zeit gemeinsam in unseren Wohnappartements oder legten auch extra Übungstunden Surfen ein.

Als dann der Tag der Tage gekommen war, hatten wir unter den schlechten Wetterbedingungen zu leiden. Unsere Prüfung war somit nicht sehr leicht zu bewältigen, doch haben wir sie letztendlich alle erfolgreich bestanden.

Noch am gleichen Abend stieg eine große Abschlussfete mit allen Schülern und Lehrern. Es wurde getanzt und gefeiert. Ebenso erhielt jeder Schüler dort, unter großen Jubelzurufen, seinen Surfschein.
Für mich persönlich war es eine unvergessliche Kursfahrt. Und ich bin mir sicher, dass meine Mitschüler gleicher Meinung sind. Ein großes Dankeschön geht deshalb selbstverständlich an Frau Keffel, die diese Fahrt an unserer Schule ermöglichte.

Ich empfehle jedem Schüler unserer Schule, an diesem Grundkurs teilzunehmen. Man bekommt nicht nur einen Surfschein und knüpft neue Kontakte, sondern man hat auch eine Menge Spaß und macht eine prägende Erfahrung.

Taylan Poltat, 1. Semester

Neue Sporterfahrung in der Schule

Zu diesem Thema fand am 01.09.2011 ein Projekttag für alle 7. Klassen und die 8d an unserer Schule statt. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für die Lebenswelt behinderter Menschen vermittelt und soziale Kompetenzen wie Fairness, Respekt und Toleranz verstärkt. Im Vordergrund stand jedoch der Spaß am Sport und die Freude an der Bewegung.

Beim Rollstuhlbasketball wurde den Schülern der Umgang mit den speziellen Sportrollstühlen gezeigt und die spezifischen Techniken und Regeln des Spiels von aktiven Bundesligaspielern und Trainern von Alba-Berlin vermittelt. So kam schnell ein rasantes Spiel mit vielen neuen Erfahrungen zustande.

Ähnlich war es beim Blindenfußball. Hier wurde durch blickdichte Skibrillen Blindheit simuliert. Die Orientierung auf einem durch Banden eingefassten Spielfeld erfolgte durch Kommandos sehender von außen und anhand eines „Akustikballs“, der mit Rasseln gefüllt gut hörbar war. Angeleitet durch aktive Spieler wurden die elementaren Techniken schnell in der Grobform erlernt und in einem Spiel angewendet.

Die Zeit verging wie im Flug und viel zu schnell ging für alle Beteiligten ein erlebnis- und erkenntnisreicher Tag zu Ende, der unser Verständnis für Menschen mit Behinderungen nachhaltig beeinflusst hat.

Sh, 09/2011

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