Schulwege

 

 

Seit 2015 führe ich in Vertretungsstunden ein Langzeitprojekt in googleEarth durch, welches die Schulwege unserer Schülerinnen und Schüler visualisieren soll.

 

 

Dabei ist das Gesamtergebnis eher zweitrangig. Vielmehr geht es mir um die Erkenntnisse, dass die frei verfügbare Software einfach zu bedienen ist und gut geeignet ist, eine Vielzahl von geografischen aber auch anderen Fragestellungen zu bearbeiten.

Birger Stark

 

 

Sozialräumliche Gliederung von Berlin

 

Im November 2016 untersuchten wir im Rahmen des Grundkurses Geografie soziale Indikatoren von Berlin, um eine möglichst genaue und vor allem aktuelle sozialräumlliche Gliederung unserer Heimatstadt zu erstellen.

 

Auf der Senatswebsite stehen dazu äußerst viele statistische Daten zur Verfügung (u.a. zur Arbeitslosigkeit, zur Kinderarmut, zum Anteil der Transferleistungsempfänger, zum Ausländeranteil, zur Alterarmut).

 

 

 

Da diese Daten möglichst kleinräumig die soziale Situation Berlins widergeben sollten, wählten wir 447 LOR’s („lebensweltlich orientierte Räume“) und verknüpften diese zu aussagekräftigen Karten, indem wir das Programm ArcMap von ESRI nutzten.

 

Die Ergebnisse zeigen sehr gut sozial problematische Teile von Berlin, aber ebenso Gebiete, in denen die Bevölkerung im Wohlstand lebt.

 

Die Ergebnisse sind neben dem Raum 145 zu besichtigen.

 

Birger Stark

 

 

Tourismus am Friedrich-Engels-Gymnasium

Im Rahmen des Wahlpflichtkurses Gesellschaftswissenschaften führten wir im Mai 2016 eine Befragung von über 150 Schülerinnen und Schüler unserer Schule durch.

Mithilfe eines Online-Kartendienstes (ESRI-ArcMap) erstellten wir nun aussagekräftige Karten, die beispielsweise zeigen, mit welchen Verkehrsmitteln unserere Schülerinnen und Schüler in den Urlaub fahren, wie lange die Reisen dauerten und ob es Unterschiede der Ziele gibt, wenn man zum bilingualen Zug gehört oder eben nicht.

 

 


 

 

Die interessanten Ergebnisse werden auf einer Wandzeitung neben Raum 144 ausgestellt.

Birger Stark

 

 

 

Profilierungskurs Erkunde: Exkursion Gartenarbeitsschule

 

 

Im Unterricht des PK Geografie unter Leitung von Herrn Stark behandeln wir gerade das Thema Boden, weshalb auch am 24.04.2015 eine Exkursion zu dieser Thematik stattfand. Wir haben nämlich die Gartenarbeitsschule-Mitte besucht.Diese liegt in der Nähe vom Kurt-Schumacher-Platz.

Der Grund,weshalb wir diesen Ort besucht haben ist, dass wir uns mit dem Boden näher beschäftigen sollten, was wir im Endeffekt auch gemacht haben.

Zunächst hat uns die Leiterin der Exkursion ein paar grundlegende Dinge über das Thema Boden erzählt und ein paar Informationen über die Gartenarbeitsschule.

Wir haben ein Protokoll bekommen,was wir selbständig in Teams ausfüllen sollten. Doch am Anfang haben wir alle zusammen zunächst Bodenstichproben aus zwei verschiedenen Stellen genommen und haben diese ausgewertet, d.h. ihre Eigenschaften beschrieben und teilweise auch erklärt.

Nachdem wir die Stichproben ausgewertet haben, sollten wir selber mithilfe des Protokolls eine eigene Stichprobe aufnehmen und ihre Eigenschaften untersuchen. Zu diesen Eigenschaften gehören zum Beispiel die Korngröße, der PH-Wert usw. Es wurden zwei Stichproben von den Gruppen angefertigt und am Ende haben wir diese wieder mit der Leiterin verglichen. Insgesamt kann man sagen, dass man durch den direkten Kontakt mit dem Boden viel mehr gelernt hat, als wenn man lediglich mit Lehrbüchern arbeitet.

Christina Bangert 10e

 

 

 

Geocaching im Grunewald

Wandertag der Klasse 10e (Klassenlehrer: Hr. Stark)

 Unser Klassenausflug zum Geocaching im Grunewald begann am S-Bahnhof Grunewald. Von dort aus wanderten wir eine gefühlte halbe Ewigkeit (ca. 30 Minuten) durch den Grunewald. Auf dem sandigem Hauptweg, gesäumt von eindrucksvollen Eichen und Kiefern, waren deutlich Wildschweinspuren zu erkennen. Auf unserem Weg zur Kiesgrube begegneten wir Eichhörnchen, Spechten und vielem anderem Getier. Endlich angekommen, bat sich uns ein fantastischer Ausblick. Das 13 Hektar umfassende Naturschutzgebiet ist eine Oase der Flora und Fauna. Von oben sieht man den riesig wirkenden Sandabhang der in eine große Kuhle führt. Der Horizont wird von einer Waldfront verdeckt, bestehend aus Kiefern. Neben der Kiesgrube liegt ein kleiner Weiher, dem Zuhause von Fischen bis Wasserläufern, umrandet von einer kleinen Grasfläche. Nachdem wir den steilen Abhang mehr oder weniger runter gerannt sind, suchten wir uns ein schönes Plätzchen für das Klassen-Picknick.

Nach einer guten Stunde traten wir den Rückweg zum Hauptweg an. Von dort ging es weiter zum Ökowerk, denn der Hauptteil unseres Wandertages lag noch vor uns, nämlich Geocaching. Das ist eine Art „moderne Schatzsuche“ über GPS.

 

Im Ökowerk angekommen wurde unsere Klasse in zwei Gruppen geteilt. Die eine begab sich mit unserem Klassenlehrer Herr Stark auf die Suche und die andere wurde von Frau Kaufmann begleitet. Wir bekamen eine kurze Einführung zur Benutzung von GPS-Geräten und die ertsten Koordinaten. Sie führten uns zum Eingang des Ökowerks. Dort mussten wir erst mal ein Rätsel lösen um an die nächsten Koordinaten zu kommen. Es gab Aufgaben, wie bestimmte Aussagen zuzuordnen oder Bilder zu Texten zu legen. Z.B gab es Tierbilder und Texte, die wir in die richtige Reihenfolge bringen sollten. Danach sollten wir eines der Tiere (Libelle) aus allem was wir im Wald fanden in Groß nachbauen.

Wir nahmen auch Proben aus dem Moor Teufelsfenn und untersuchten sie. Der Teufelsfenn ist ein nährstoffarmes Moor, entstanden aus der Verlandung eines Sees. Es hat eine Mächtigkeit von ungefähr 10 m. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde ein Damm zwischen Seeufer und Moor angeschüttet sowie Entwässerungsgräben und Torfstiche im Fenn angelegt.

Bis wir den Schatz endlich fanden, wanderten wir durch Wälder, hochgewachsene Wiesen und durch bzw. an Mooren vorbei. Den „tollen Schatz“, bestehend aus Duplo und Kinderriegel, fanden wir dann schließlich in einem Brunnen.

Letztendlich kann man sagen, dass dies ein sehr spannender und interessanter Wandertag war. 

Laila Sengpiel (10e)

 

 

Esri Sommercamp

Nationalpark Schleswig-Holsteinisches

Wattenmeer (Sylt)

 

 

 

Kursfahrt des Leistungskurses Geographie

Lehrer: Hr. Stark

 

 

Durch unser Projekt „Inwiefern Lärmschutzwände nützen“ , welches zu einem der sechs Siegerprojekten des „Esri Sommercamps“ gewählt wurde, durften wir, der Leistungskurs Geographie, nun für fünf Tage in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer reisen.
Unsere Reise startete früh morgens am 9. September am Hauptbahnhof,  von dort aus ging es über Hamburg direkt auf die wundervolle Insel Sylt.
Uns erwartete eine Woche in der wir unsere, teilweise schon vorhandene Kenntnisse mit dem GIS-Programm (Geo Information System) ArcMap erweitern und verbessern konnten, das ganze natürlich unter großer Vorfreude in Anbetracht  auf die sehr schöne und interessante Umgebung die uns dort erwartete.
Nach Ankunft auf der Insel, ging es direkt zur Jugendherberge in der wir die nächsten 5 Tage unterkommen sollten. Bis auf die teilweise sehr anstrengenden kleinen Kinder die mit uns in dort verweilten, war die Unterkunft sehr zufriedenstellend.

 

Nachdem wir uns in den Zimmern einigermaßen eingerichtet hatten, ging es in den Konferenzraum. Dort stellten sich die Leiter des Esri-Sommercamps sowie des Nationalparks vor und teilten uns mit, was uns in dieser Woche erwartete.

  

Die kurze und sehr freundliche Einleitung wurde nun mit dem gemeinsamen Abendessen beendet.
Tag 2 begann nach dem Frühstuck mit einem kurzem Überblick in den Tagesablauf. Danach ging es dann direkt zur Wattwanderung, in der wir die ersten Werte und Daten anhand spezieller GPS-Geräte aufnehmen sollten. Das Wetter spielte einigermaßen mit und so wurde diese, für die meisten neue, Erfahrung einer Wattwanderung sehr amüsant.
Am Nachmittag ging es wieder zurück in die Jugendherberge, wo wir nach kurzer Pause wieder an die Arbeit gingen. Nun hieß es die gesammelten Wert mit dem Programm ArcMap auszuwerten und in eine thematische Karte zu bringen.
Tag 3  lief ähnlich ab, morgens ging es los zur Wattwanderung, dieses mal an einer anderer Stelle, nachmittags ging es dann wieder an die Laptops, um die gesammelten Daten weiter auszuwerten und nun die thematischen Karten fertig zu stellen.

 

 

Tag 4 startete mit einer neuen Aufgabe, wir wurden in Gruppen eingeteilt und sollten nun Vorträge zu den Themen, die wir im Watt untersuchten, vorbereiten. Nachmittags ging es dann in das Erlebniszentrum Naturgewalten Sylt, wo wir einen, durch anfassen und ausprobieren, verständlichen Einblick über Wetterereignisse, erneuerbare Energien und das Leben im Watt bekamen.
Tag 5 und somit auch der letzte Tag unserer Reise bestand hauptsächlich aus dem Vorstellen unserer zuvor erarbeiteten Vorträge. Nach einem kurzen, aber sehr unterhaltsamen Vortrag der Leiter rückblickend auf die Woche ging es noch einmal  zusammen zum Mittagessen, ehe wir dann unsere Rückreise nach Berlin antraten.

 

 Dave Pankow (LK Erdkunde 3. Semester)


GIS-Projekt: Gesundheitsversorgung in Tansania

Wir, der Erdkunde Leistungskurs von Herrn Stark, haben uns im Zeitraum Dezember 2012-Januar 2013 im Erdkundeunterricht mit dem Programm ESRI ARC-GIS (Geographisches Informationssystem) beschäftigt.

Dazu haben wir mit einer Kartographin von der Beuth-Hochschule für Technik, Frau Nicole Schubbe, zusammengearbeitet. Das Ziel dieses Projektes war es, mithilfe des Programms eine aussagekräftige Karte über die medizinische Versorgung in Tansania, speziell im District Ileje, welche in der südwestlichen Region Mbeya liegt, anzufertigen.

Des Weiteren diente dieses Projekt Frau Schubbe als Hilfe für ihre Doktorarbeit, die sie über die Arbeit mit GIS-Programmen an Schulen verfasst.

Bevor wir mit der Computerarbeit begannen, hielt Frau Schubbe einen kurzen Vortrag über die medizinischen Verhältnisse in Tansania und stellte auch kurz die einzelnen Einrichtungen zur Krankenversorgung (Dispensaries, Health Center, Hospitals) vor. Ein wichtiger Punkt war auch die Erwähnung der WHO-Standards, die besagen, dass jeder Mensch im Umkreis von 5 Kilometer Zugang zu einer Dispensary oder einem Health Center haben muss und im Umkreis von 10 Kilometern ein Hospital erreichen kann.

Zur Einarbeitung und zum Kennenlernen des Programmes bekamen wir zwei Doppelstunden Zeit, um uns mit verschiedenen Aufgaben zu beschäftigen, die einem die unterschiedlichsten Funktionen näher brachten, die für die spätere Erstellung der Karte notwendig waren.

 


 

 

Die weiteren zwei Doppelstunden wurden dann mit der endgültigen Erstellung der Karten verbracht, sodass am Ende des Projekts nahezu jeder Schüler selbstständig eine eigene aussagekräftige Karte über die medizinische Versorgung in Ileje erstellen konnte.

 

 

 N. Neuke

 

 

Warum bin ich hier?

Ein Filmprojekt des Geographie Leistungskurses von Hr. Stark

 

 

Wir, die Schüler des Leistungskurses Geografie vom Friedrich-Engels-Gymnasium, haben im Juni 2011 ein Dokumentarfilmprojekt unter der Fragestellung „Warum bin ich hier?“ durchgeführt.

Unter der Leitung der Filmemacherin Frau Groner und unserem Geografielehrer Herr Stark und mithilfe der Unterstützung des Bezirksamts Berlin-Reinickendorf erstellten wir Interviewmitschnitte, die dann später von uns am Computer zu einem Film zusammengefügt wurden.

Die Protagonisten sind mit der Hoffnung nach Deutschland gekommen einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können.

 

Die verschiedenen Beweggründe jedes Einzelnen werden im Film differenziert dargestellt. Während Pilar aus Liebe nach Berlin kam, folgte Mehmet dem Wunsch nach finanziellen Erfolg. Die Heirat mit einer Deutschen ermöglichte Werner den ständigen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt. Ana folgte ihrer Familie von Kolumbien nach Deutschland und ließ sich hier nieder.

Die Intension des Filmes ist es, die Beweggründe nach Deutschland zu kommen darzustellen und den Werdegang der Protagonisten zu charakterisieren.

Nachdem wir unter mehreren Charakteren unsere Auswahl getroffen hatten bildeten wir Gruppen, suchten uns eine Person aus und sammelten Fragestellungen. Diese wurden dann eingehend erörtert und der mögliche Filmablauf besprochen. Anschließend machten wir uns mit der Technik vertraut, die von der Landesbildstelle Berlin zur Verfügung gestellt wurde.

Nach ersten Probeaufnahmen gingen wir dann zum ersten Mal zu den Protagonisten nach Hause.

Nach drei Tagen war genug Material vorhanden um mit dem Schnitt zu beginnen. Wir sichteten die vorhandenen Aufnahmen und bearbeiteten sie mit der Schnittsoftware Adobe Premiere im Medienzentrum Meredo in Tegel. Wir stellten Clips von 6 – 12 Minuten Länge zusammen. Dabei mussten wir uns Gedanken über die Reihenfolge der verschiedenen Antworten machen und die Kontinuität der Bilder berücksichtigen.

Insgesamt kann man sagen, dass wir die vielen Interviews zu einem interessanten Film zusammenschneiden konnten, der über den folgenden Link angeschaut werden kann:

Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=Vd5OYDfWu3U

Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=jQA6WWBjjyc&feature=channel

Teil 3: http://www.youtube.com/watch?v=J6PH-nfg81o&feature=channel

Carolin Schulze-Ehrenfeld, Jennifer Schulze

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