Rezension zum Musikabend am 17. März 2017

im Ernst-Reuter-Saal

Auch in diesem Jahr stand er wieder an – der große FEG-Musikabend im Ernst-Reuter Saal. Krankheits- und klassenfahrtsbedingt lief die Vorbereitung etwas holpriger als sonst, jedoch war davon am Aufführungsabend nichts zu merken. So erlebte das Publikum im gut gefüllten Saal ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Programm: vom Klassischen bis zum Modernen, vom Instrumentalstück zum Gesang, vom Soloauftritt (mit selbst geschriebenem Stück) bis hin zum Chor und dem Ensemble des Filmmusikprojekts war von Klasse 5 bis 12 alles und jeder dabei. Der Abend begann mit einer Darbietung des Zusatzkurses Chor der 11. und 12. Klasse unter der Leitung von Frau Gerlach und begleitet von Frau Hänke am Klavier mit dem Kanon „Calypso“, zwei weiteren englischen Stücken und schließlich „Nkosi sikele ‘l‘ Afrika“, was der fachkundige Zuhörer natürlich gleich als südafrikanische Nationalhymne erkannte. Im Anschluss daran wurde es modern.  Jessica Hoppe präsentierte mit der Unterstützung von Larissa Müller (Klavier), Emily Rogge (Gitarre) und Ruben Klepsch Contra (Violine) Ed Sheerans gefühlvollen Hit „Photograph“. Wieder von einem ganz anderen Kaliber war der Beitrag des Leistungskurses Musik von Frau Klinke, der dem Publikum seine eigene und sehr schmissige Interpretation des mexikanischen Volksliedes „La Bamba“ darbot. Bevor es in die Pause ging, in der Snacks und Getränke erstanden werden konnten, deren Erlös dem El Salvador Projekt der Schule zugutekamen, wurde es noch einmal ruhig – Paulo Hübner an der Gitarre und Ruben Binanzer am Klavier spielten „Touch the Sky“ von Hillsong United.

Nach der Pause ging es gleich mit dem selbstgeschriebenen Stück „Sonne statt Regen“ von Paulo Hübner weiter. Es folgte eines der Highlights des Abends. „Take five“ von Dave Brubeck…stand zumindest im Programm doch die Jungs (Hendrik Schlegel, Ruben Binanzer, Oskar Redfern, Rafael und Diego Diaz sowie Paulo Hübner) hatten einiges mehr vorbereitet und machten Stimmung mit einem Medley quer durch die Musikgenres. Den Abschluss bildeten der Chor und das Orchester des Filmmusikprojekts am FEG mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 12, die unter der Leitung von Jochen Groß bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das diesjährige Konzert vor den Sommerferien gaben, unter anderem mit dem berühmten „Peter Gunn Theme“ aus dem Film „Blues Brothers“. Nach einer tollen Zugabe und verdienten Danksagungen ging ein musikalisch abwechslungsreicher Abend zu Ende und der Start ins Wochenende war gemacht.

 

Judith Kunze


Der Leistungskurs Musik lädt ein:

Musikabend in der Aula des FEG: 18. November 2016

Beginn: 19 Uhr

Schülerinnen und Schüler des aktuellen Leistungskurses organisieren einen Musikabend mit musikalischen Darbietungen des Kurses und anderen musikalischen Talenten der Schule.

LK-Musikabend Nov 2016

FOTOS

Renzension - beobachtet und geschrieben von Anna Mayelzadek

Dieser „kleine“ Musikabend wurde traditionsgemäß vom LK Musik unter der Leitung von Frau Klinke  ausgerichtet.

Das Programm reichte von Boogie Woogie über Filmmusik bis hin zu moderner Popmusik, dargeboten von Schülern des LK Musik sowie anderen musikalischen Talenten der Schule.
Der Abend wurde sehr souverän und unterhaltsam von Celestine und Mert moderiert.

Im Vorfeld hatte die Tontechnik mit kleinen Problemen zu kämpfen, die Monitorbox und einige Mikrofone ließen sich nicht richtig anschließen. Die Probleme waren aber bis zum großen Auftritt behoben.

Wir starteten mit „Black Magic“ in den abwechslungsreichen Abend. Friderike, Celestine, Lara und Büsra beeindruckten durch ihren Gesang, begleitet von Marc Beutler an der Gitarre. Nach ein wenig Unsicherheit zu Beginn kamen sie richtig gut in Fahrt und wurden mit warmem Beifall belohnt.

Mert aus dem dritten Semester folgte mit „Scars“ von Papa Roach und „Sweet Child o mine“ von Guns and Roses, begleitet von Marc und Hendrik auf der Gitarre. Das war ein gelungener Auftritt, der allen drei Beteiligten sichtlich Spaß machte, denn Mert betonte im Anschluss, dass auch alle drei noch zu haben seien, was die anwesenden weiblichen Gäste mit starkem Beifall honorierten.

„I’m not the only one“ von Sam Smith folgte, gesungen von Jessica, Gitarre Emily, Geige Ruben, Klavier Larissa, Cajon Vanessa und am Saxophon Anna. Die vielen Instrumente kamen alle zur Geltung die Geige von Ruben unterstrich die Zartheit und die Gefühle des Stückes. Eine überzeugende Leistung des aktuellen LK Musik.

„Stitches“ von Shawn Mendes wurde gesungen von Lara. Nach anfänglichem Lampenfieber kam sie noch  gut in die richtige Stimmlage und wurde mit viel Beifall belohnt, denn es ist nicht einfach, allein vor Publikum zu singen.

Dann folgte ein echtes Highlight Fabian Volkmann aus der 7. Klasse fetzte den Saal mit einem Boogie Woogie von Joja Wendt, im anschließenden Interview mit Mert sagte er, dass er erst seit drei Jahren Klavier spiele; Superleistung Fabian!! Mert bot sich schon mal als sein zukünftiger Manager an. Da steht beiden eine große Karriere bevor.

Nach einer kurzen Pause ging es in den zweiten Teil des Abends mit der Musik aus dem Computerspiel Megalovania gesungen von Mehmet unter Begleitung der Geschwister Emilian und Josina Wagner. Leider ging die Klavierbegleitung etwas unter, da das Mikrofon vom Sänger lauter gestimmt war als das Klavier, aber auch hier merkte man den Spaß an der Sache bei den Auftretenden.

Jetzt kam „Give me love“ von Jake Gosling hier überzeugte Jessica mit ihrem Gesang, begleitet von Anna und Vanessa, an der Gitarre Emily, am Klavier Larissa und an der Geige Ruben.

„Small Bump“ von Ed Sheeran schildert den Verlust eines Sternenkindes und wurde sehr emotional von Hanna und Granit im Duett gesungen, begleitet von Emily an der Gitarre, am Cajon Oskar Redfern und am Klavier Larissa.

Es folgte ein weiteres Highlight der Auftritt des Oberstufenchors unter der Leitung von Frau Gerlach. Nachdem die Generalprobe nicht gerade gut verlaufen war, wurde der Auftritt jedoch ein Erfolg. Es wurde „Herzekrank“ und „No matter where you are“ gesungen. Frau Gerlach hatte den Chor sehr gut im Griff und gerade die Sopranstimmen kamen sehr gut zur Geltung.

Nun DAS Stück des Abends; Paulo Hübner sang „Sweet Home Alabama“, von Lynyrd Skynyrd, einer Rockband, gegründet 1964 in Jacksonville, Florida. Paulo kam schon ziemlich an das Original heran und wurde  mit großem Beifall belohnt, ebenso wie Oskar am Schlagzeug. Am Klavier gaben Diego und Rafael Diaz alles.

Nun gab es noch ein kleines Geschenk des LK Musik an Frau Klinke, sowie viele Süßigkeiten für die Tontechnik-AG. Ein wirklich gelungener Abend ging nach knapp zwei Stunden zu Ende und alle Teilnehmer und Besucher waren sichtlich zufrieden.

 


Renzension vom Musikabend des FEG - 27. März 2014

 

Ernst-Reuter-Saal

 

- Von Gangstas und Piraten -

 

Plakat März 2014

FOTOS (von Hivanu Ince)

Ein wirklich üppiges Programm erwartete die Besucher des Musikabends des Friedrich-Engels-Gymnasiums am 27. März im Ernst-Reuter-Saal. Mehrere Stücke von verschiedenen Kursen, Chören und Bands der Schule wurden mit viel Witz der beiden Moderatoren Melissa Engin (2. Semester) und Jan Strenge (4. Semester) miteinander verbunden.

 

Ohne Einleitung machte die Bläserklasse des 6. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Hänke den Auftakt mit dem „Majestic March“, den sie trotz nur 4 monatiger Übungszeit wirklich gut spielten.

 

Daraufhin trat der Lebenskundechor von Herrn Riede mit dem Lied „Oh happy day“ auf.

Nach kurzer Werbung für den Lebenskundechor und einem Geburtstagslied für eine der Sängerinnen, folgte die Bläserklasse des 7. Jahrgangs.

 

Unter Leitung von Frau Hänke spielten sie „Lets Play“ von Jan de Haan und „Farandole“ von Georges Bizet. Diese Klasse hatte bereits 1 Jahr Übung, weswegen man den Unterschied zwischen den beiden Bläserklassen auch bemerkte; jedoch wäre ein bestimmter Dresscode eine gute Ergänzung gewesen.

 

Wie beeindruckend so ein Dresscode sein kann, zeigte der Zusatzkurs Chor nach einem rhythmisch hervorragenden „Walzer Nr. 2“ von Dimitri Schostakowitsch gespielt von der Bläserklasse zusammen mit dem Kammerorchester.
Die Moderatoren zeigten, wie gut
sie sich über die einzelnen Beiträge informiert hatten und führten mit Witz zu den drei aufeinanderfolgenden Stücken des Zusatzkurses Chor.

 

Die zahlreichen Mitglieder des Chors trugen rote Oberteilen und schwarze Hosen, was einen schönen Anblick bot. Gesanglich waren auch sie gut dabei, obwohl das Publikum leider hauptsächlich diejenigen hörte, die direkt unter einem der Chormikrophone standen. Dies brachte aber auch seine Vorteile mit sich, da Melissa nach ihrem wunderbaren Solo zu Beginn von „Amazing Grace“ ebenfalls unter so einem Mikrophon stand und das Ganze mit ihrer außergewöhnlichen Stimme aufwertete. Nach besagtem Stück ging es nahtlos weiter mit „Wonderwall“ von Oasis und „Just the two of us“ von Ralph Mac Donald, wobei vor allem die wenigen männlichen Mitglieder des Chors hervorzuheben sind, da sie trotz ihrer geringen Anzahl hervorstachen und ihre Soli geschickt eingestreut waren. Damit war der klassische Teil des Abends überraschend schnell beendet und die Pause stand bevor

 

Nach der Pause änderte sich die Atmosphäre, von Klassik zu Pop.

 

Zuerst spielte der Grundkurs von Frau Klinke die von Coolio abgewandelte Version von „Pasttime Paradise“ von Stevie Wonder -„Gangsta's Paradise“-, wobei vor allem die Rapper Sercan, Tolga und Ahmad mit ihrer Leistung überzeugten.

Danach gab es ein weiteres Ständchen für gleich zwei Geburtstagskinder, wobei das gut gelaunte und ausgelassene Publikum ordentlich mitsang.

 

 

Nun folgte der Grundkurs von Frau Hänke mit „Get Lucky“ von Daft Punk, bei dem die beiden Sängerinnen Bettina und Nadja einen sehr schön choreographierten Auftritt hatten; sie liefen vor der Bühne aufeinander zu, trafen sich in der Mitte und stiegen gemeinsam die wenigen Stufen zur Bühne hinauf. Jedoch ging ihr Gesang leider unter, da das Schlagzeug sehr dominierend und laut war.

 

Diesen Makel hatte leider auch die darauffolgende Band-AG, bestehend aus jeweils zwei Gitarristen, Bassisten, Sängerinnen sowie einem Schlagzeuger und Frau Klinke an der Cabasa. Sie spielten eine schöne, langsame Version von Amy Winehouses Hit „Valerie“ und auch sie hatten eine schöne Anfangschoreographie, da alle Mitglieder zuerst saßen und sich nach und nach aufrichteten, was das Ganze noch interessanter machte.

 

Daraufhin folgte ein Höhepunkt des Abends mit der „Boyband“, wie Jan Strenge sich und seine Gruppe selbst ankündigte. Anstatt direkt „Titanium“ von David Guetta feat. Sia zu spielen, bat er das Publikum zu kreischen, als wären sie die britische Boygroup One Direction, die bei ihren Auftritten üblicherweise wahre Kreischkonzerte ihrer weiblichen Fans zu hören bekommt. Als das Publikum dieser Bitte lachend nachkam, stimmten die fünf Jungs auch erstmal die ersten paar Zeilen des One Direction-Hits „What makes you beautiful“ an, was für weitere Lacher sorgte. Jan bewies sich als guter Rapper und richtige „Rampensau“, wodurch er die Zuschauer in seinen Bann zog.

 

 

Wer jetzt glaubt, dass man diesen absolut begeisternden Auftritt nicht mehr toppen konnte, irrt. Der Grundkurs Musik des 4. Semesters von Herrn Frentrop trat mit „Time Warp“ aus dem berühmten Musical „Rocky Horror Picture Show“ auf und einige Zuschauer sprangen sogar von ihren Plätzen auf, stellten sich in den Gang zwischen die Sitze und tanzten die vorgetanzten Schritte des Songs einfach mit. Nachdem der letzte Ton verklungen war, gab es jubelnden Applaus und der Song blieb noch den ganzen Abend als Ohrwurm zurück.

 

Darauf zu folgen ist ein hartes Stück Arbeit, jedoch schaffte der Leistungskurs Musik unter Frau Bahn dies recht gut. Sie spielten „Feel Good“ von den Gorillaz und übernahmen auch ihr Markenzeichen, die Gorillamasken, die zwei Gitarristen trugen. Bemerkenswert ist auch, dass dieser Auftritt komplett von einem der Schüler arrangiert und organisiert worden war.

 

Danach stießen noch ein paar Schüler, darunter auch die beiden Moderatoren und Lehrer hinzu und spielten „Killer Queen“ von Freddie Mercury, wobei wieder Melissas hervorragende Gesangsqualitäten zu bemerken waren. Einen kleinen Zwischenfall gab es noch mit Jan Strenges Bass, der leider verstimmt war. Diesen Umstand kommentierte er mit leicht geqältem Gesichtausdruck. Ohne diesen wäre es wohl noch weniger Zuhörern aufgefallen.

 

Zum Schluss kam wohl das pompöseste und vollbesetzteste Stück des Abends: 24 Mitglieder zählte das sogenannte FEG – Projekt, welches die Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ von Klaus Badelt spielte. Diese Lehrer-Schüler Konstellation zeigte, dass man in Zusammenarbeit Beeindruckendes schaffen kann. Sogar ein außerschulischer Schlagzeuger und ein professioneller Dirigent wirkten mit und das Publikum fühlte sich durch diese für ein Schulorchester sehr gute Darbietung häufig an Szenen des Films erinnert. Besonders der Pianist Csaba Karsai aus dem 2. Semester, der im Zentrum des Ganzen saß, lieferte eine Spitzenleistung ab. Als das Stück vorbei war, gab es tosenden und lang andauernden Applaus.

 

Alles in allem war dies ein würdiges Ende für diesen oft witzigen und unterhaltsamen Abend. Nach kurzer Werbung für die Tontechnik-AG und der Vergebung kleiner Blumensträuße an die beiden hervorragenden Moderatoren und die Organisatoren, konnten alle zufrieden und „Time Warp“ summend nach Hause gehen.

Merle Bader

 

 


 

 

 

Rezension vom Benefizmusikabend des FEG

28. und 29. November 2013

Akustisch. Abwechslungsreich. Atemberaubend.

Benefizplakat

FOTOS

In diesem Jahr gab es keinen Musikabend in der Aula, stattdessen organisierte der Leistungskurs Musik von Frau Bahn zwei aufeinanderfolgende Benefizmusikabende mit fast demselben Programm am Donnerstag, den 28., und am Freitag, den 29. November, in der Theaterwerkstatt. Die Spenden, die durch das Angebot von „Häppchen für Spendchen“ gesammelt wurden, kamen dem Patenprojekt Atiquizaya zugute, welches Kindern und Jugendlichen in El Salvador Bildung ermöglicht.

Für die Beiträge sollten nur akustische Musikinstrumente benutzt werden, was den Abenden ein besonderes Ambiente verlieh. Nachdem Herr Balser und Frau Arnicke das Projekt vorgestellt hatten, eröffnete Damaris (5b) den Abend musikalisch auf ihrer Konzertgitarre. Sie spielte das Stück „El papamoscas“ von Cees Hartog und überzeugte dabei. Hervorzuheben ist dabei der Mut, als Fünftklässlerin den ersten Auftritt des Abends zu präsentieren, Damaris meisterte diese Aufgabe jedoch beide Male.

Nach dieser ersten Instrumentalmusikeinlage boten Lynn und Alma (beide 3. Semester) bei ihrer Interpretation von „Broken“ des britischen Künstlers Digga, in Deutschland weitgehend unbekannt, feinen Gesang mit sanfter Stimme auf die dezente, sicher vorgetragene Gitarrenbegleitung von Alma selbst.

Die Gitarre war das am häufigsten vertretene Instrument, so auch bei der folgenden, wieder rein instrumentalen, Darbietung. Attila (10b) spielte als Solist auf der Gitarre „Payphone“ von Maroon 5 und bewies dabei ungeheures Fingerspitzengefühl und Talent en masse.

Nur am Freitag spielten danach Esther (7b, Saxophon), Rose (7b, Klarinette) und Clara (7a, Querflöte) als Teil der Bläserklasse auf ihren Instrumenten das Stück „Kumbaya my Lord“ aus dem Lehrbuch „Essential Elements“.

Dann folgte der zweite Auftritt mit Gesang. Selin wurde von Flora (beide 1. Semester) auf dem Klavier begleitet und sang „Stay“ der Popsängerin Rihanna. Selin konnte dabei durch unglaubliche Intonantionssicherheit beeindrucken und erzeugte so Gänsehaut beim Publikum.

Leider nur am Donnerstag folgte dann wohl der mutigste und zugleich sehr bemerkenswerte Auftritt von Helena Rodriguez (5b). Sie spielte weder ein Instrument, noch sang sie. „So etwas hat es wahrscheinlich noch nie auf einem Musikabend gegeben“, kündigte die Moderatorin vom Donnerstag, Melissa (1. Semester) aus dem Musik Leistungskurs, an. Helena tanzte auf der Bühne Flamenco und das Publikum zeigte sich sichtlich überrascht und gleichzeitig erfreut über diese außergewöhnliche Performance, die sehr gut ankam.

Für weitere Abwechslung sorgte der folgende Auftritt. Melissa, gerade noch als Moderation erwähnt, führte gemeinsam mit Johannes (1. Semester), Simon (3. Semester) und Jan (3. Semester) das brandaktuelle Lied „The Monster“ von Eminem und Rihanna auf. Am Freitag wurde dieser Auftritt noch von Flora am Klavier sowie Attila., der Johannes an der Gitarre ersetzte, ergänzt. Das Publikum hatte nach den vorher eher ruhigeren Stücken erstmals auch die Chance mitzuklatschen und lies sich diese Gelegenheit nicht nehmen.

Danach ging es aus der Moderne unmittelbar in die Klassik. Leander (6a) zeigte mit dem „Concerto per Violoncello C-Dur“ des Komponisten Antonio Vivaldi mal wieder seine Fähigkeiten am Cello und wurde dabei von Frau Bahn begleitet. Auch wenn gerade das jüngere Publikum nicht mehr zwingend viel Interesse an klassischer Musik aufbringt, ist Leanders unglaubliches Talent unbestreitbar, was er auch dieses Mal wieder untermauern konnte.

Die letzten beiden Stücke vor der Pause gehörten am Donnerstag dem Lebenskundechor, der von Herrn Dr. Riede geleitet wird, bestehend aus 15 Mädchen. Passend zum Benefizcharakter des Abends sangen sie mit Klavierbegleitung von Herrn Dr. Riede, „We are the World“, seinerzeit von Michael Jackson und Lionel Richie als Benefizsong für die Hungersnot in Afrika geschrieben. Der Chor sang sehr sicher und überzeugte sogar mit Zweistimmigkeit. Danach sangen vier Schülerinnen aus dem Chor, Lian (5b), Lilly (5a), Luise und Katja (beide 3. Semester) das von Herrn Dr. Riede selbst geschriebene Stück „Liebe“, ebenfalls zweistimmig und sehr sicher. Vor allem Katja und Luise zeigten dabei enorme Präsenz auf der Bühne und vermittelten ausdrucksstark einerseits den Spaß am Singen, andererseits aber auch die Botschaft der allgegenwärtigen und allmächtigen Liebe.

Nach der Pause zeigte Melissa einmal mehr dass sie zweifelsfrei zu den talentiertesten Sängerinnen der Schule gehört. Sehr souverän und sicher begleitet von Csaba (1. Semester) sang sie „Blank Page“ von Christina Aguilera, brachte die Dynamik des Stücks in einer kaum zu übertreffenden Perfektion rüber und überzeugte und begeisterte das Publikum mit wahnsinniger Stimmgewalt sowie ungeheuerer Bühnenpräsenz.

Bei der folgenden Aufführung, leider nur am Freitag, zeigte Max (3. Semester), dass er nicht nur als Moderator wortgewandt ist, sondern auch als Interpret. Von Attila an der Gitarre begleitet sang er das „Liebeslied“ von Bodo Wartke, bei dem dieselbe Strophe in vielen verschiedenen Sprachen wiederholt wird. Max präsentierte den Song sehr humorvoll und authentisch, was den Auftritt sehr unterhaltsam machte.

Alma und Lynn traten dann ein weiteres Mal auf, nun mit „Swim Good“ von Frank Ocean. Sie stellten ihr Talent noch einmal unter Beweis, beide Auftritte von ihnen passten gut in das akustische Ambiente des Abends und wurden sehr gefühlvoll vorgetragen.

Mit vier neuen Mitgliedern präsentierte sich dann die Band-AG. Hendrik (9b) und Emilian (7d) sind als neue Gitarristen mit an Bord. Attila, eigentlich der neue E-Bassist der Band, zeigte sich flexibel und spielte für einen Novizen beeindruckend sicher Kontrabass, während der neue Schlagzeuger Yannick (10e) für diesen Auftritt auf die Cajón umstieg. Wie gewohnt waren auch Marc (10e), der künftig nicht mehr Mitglied der Band sein wird, und am Donnerstag auch Johannes als Gitarristen mit von der Partie. An den beiden Sängerinnen Sophie (10c) und Jessica (8a) hat sich ebenfalls nichts geändert. Nicht nur personell zeigte sich die Band, die normalerweise eher Rockmusik spielt, in einem neuen Gewand, als sie eine akustische Version von „Use somebody“ von den Kings of Leon performten – und es stand ihnen sehr gut. Auch wenn es am Donnerstag anfangs Abstimmungsprobleme zwischen den Gitarristen gab, lieferten sie insgesamt zwei sehr gelungene Auftritte mit einstudierter, aber spontan und professionell wirkender Choreografie, ab.

Für den Abwechslungsreichtum gab es dann „moderne, also sozusagen nicht klassische Klassik“, wie Moderator Max am Freitag das Stück „Le Moulin“ von Yann Tiersen, der vor allem für die Filmmusik zu „Die fabelhafte Welt der Amelie“ bekannt ist, nannte. Tabita (3. Semester) spielte dieses fehlerfrei und souverän auf dem Klavier vor.

Doch lange blieb es nicht bei instrumentaler Musik. Abermals trat Attila auf die Bühne, um Jan auf der Gitarre zu begleiten, der „Cello“ von Udo Lindenberg sang. Attila gab dem Stück eine eigene Note, indem er in einem Zwischenteil die bekannte Melodie des Videospielklassikers Tetris spielte und so das Publikum überraschte.

Den vorerst letzten Auftritt der beiden Abende gehörte dann selbstverständlich dem Leistungskurs selbst, der diese Veranstaltung beeindruckend gut organisiert hat. Flora spielte wieder Klavier und Willi (3. Semester) blies in seine Trompete während Csaba Violine spielte. Selin, Katharina (1. Semester) und Melissa sangen zu dritt, Tabita und Vivienne (1. Semester) spielten Rhythmusinstrumente. Gemeinsam performten sie „Goza mi Mambo“ von Cachao Lopez, ein kubanisches Stück. Der Auftritt wirkte sehr gut einstudiert, die Instrumente perfekt aufeinander abgestimmt.

Der endgültige Schlussauftritt war dann ein Gruppenauftritt von einem Großteil der Mitwirkenden. Der Klassiker „Hit the Road, Jack“ von Ray Charles sorgte für eine sehr gute Schlussstimmung und brachte das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen. Die einzelnen Akteure hatten die Möglichkeit, eigene Improvisationen in das Stück einzubauen, was sich sehr positiv auf den Gesamtklang auswirkte. Während die Band noch spielte, wurde sich bei allen Mitwirkenden bedankt und das Publikum applaudierte – zurecht!

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Theaterwerkstatt mehr als nur geeignet war, sie war aufgrund ihrer guten Akustik prädestiniert für diese Art von Veranstaltung. Trotz der Beschränkung auf unverstärkte Instrumente boten die beiden Abende ein buntes Programm aus Pop-, Klassik- und Tanzmusik. Für den objektiven Betrachter wirkte die Organisation absolut perfekt, dafür haben der Leistungskurs Musik und natürlich auch Frau Bahn ein riesiges Lob verdient. Es ist großartig, dass diese Veranstaltungen immer wieder stattfinden können, und ich würde es begrüßen, wenn besonders diese kleinere Form des Musikabends häufiger stattfände. Die Gesamtbewertung der Veranstaltung steht bereits im Titel: Der akustische Charakter schränkte keinesfalls den Abwechslungsreichtum ein. Infolgedessen lautet das passende Abschlussfazit: Atemberaubend.

Jan Strenge

 


 

 

Rezension vom Musikabend des FEG – 15. März 2013

Noche de ritmo am Friedrich-Engels-Gymnasium

Plakat Noche

Es herrschten eisige Temperaturen draußen am Abend des 15. März 2013, aber die Rhythmen und Melodien, die der Leistungskurs Musik unter der Leitung von Frau Bahn an seinem „Noche de ritmo“ titulierten Abschiedsmusikabend präsentierte, wärmten den Zuhörern Körper, Herz und Seele.

Jasmin Fiebrantz und Willi Schmidt führten charmant und – dem bilingualen Profil der Schule entsprechend – zweisprachig durch den Abend, was ganz besonders die spanischen Austauschgäste aus Vitoria freute.

Dargeboten wurden sowohl bekannte Titel („Me muero por conocerte“ von Alex Ubago, gesungen von Vanessa Salkic als Gast und einfühlsam am Klavier begleitet von Jasmin Fiebrantz, oder „La Tortura“ von Shakira/A. Sanz, trotz der anspruchsvollen Rhythmik gekonnt präsentiert von Amira Nasereddin und Jasmin Fiebrantz) als auch eigene Kompositionen.

In ihnen zeigten die Musiker ein vielfältiges Repertoire, das vom Bolero mit seinen typischen Triolen über eine romantische Gedichtvertonung („Te quiero“, komponiert, gesungen und am Klavier gespielt von Annika Ernsting – und übrigens gar nicht nur für Mädchen!) bis zu elektronischer Musik reichte („Percussions“, komponiert und am Laptop arrangiert von Willi Schmidt, dargeboten von ihm selbst und Max Gebhardt, seinem kongenialen Partner in der meisterhaften pantomimischen Darstellung der komischen Elemente). Aber auch scheinbar einfache Mittel wie selbst gebaute Instrumente (z.B. Johann Beyermann am Hundenapf mit Schneebesen in „E macumbabebe“) zeigten große Wirkung.

Hervorzuheben sind besondere Einzelleistungen wie die umwerfende Schlagzeugimprovisation von Silas Kirchner als Gast (weißt du, dass Frau Lemke Wegner dein größter Fan ist?) oder der Tango von Gabriel Koeppen, dargeboten am Cello von Leander Bahn, der als Gast aus der fünften Klasse nicht nur Mut (und nach Problemen beim Stimmen mit einem zweiten Anlauf Nervenstärke), sondern auch ein perfektes Rhythmusgefühl bewies. Als Multitalent zeigte sich Lara Wegener, die sowohl am Klavier (Tango „El Cachorrito“) als auch mit der Gitarre glänzte.

Wechselnde Aufnahmen aus Barcelona, u.a. aus Parkanlagen des Architekten Antonio Gaudí, vermittelten das passende südliche Flair zur Bossa-Nova-Alemana-Komposition von Tabita Knoblauch. Überhaupt hinterließen Darbietungen, bei denen Musik und bildende Kunst sich ergänzten, besonderen Eindruck wie „Le Cisne“ aus dem „Karneval der Tiere“ von C. Saint-Saens, zart und fließend gespielt von Lara (Klavier) und - als Gast – ihrer Schwester Flora Wegener (Geige)und dadurch perfekt harmonierend mit dem Bild des bolivianischen Malers José Moreno, das einen im Zusammenspiel von Licht und Wasser zauberhaft anmutenden Schwan darstellt. Einen harten, aber umso bewegenderen Kontrast dazu bot die Vertonung des Bildes „Guernica“ von Pablo Picasso; nach einer Bilderklärung durch Leon Großkopf (LK Kunst) folgte die musikalische Umsetzung durch den LK Musik: Stampfen, Schüsse, Schreie, dazwischen immer wieder ein mahnender Gong vermittelten eindrucksvoll Schmerz und Leid, verursacht durch den Bombenangriff der deutschen Legion Condor auf den baskischen Ort, und dies umso mehr, als die Interpreten durch das Tragen von Masken die unheimliche Stimmung noch verstärkten.

Doch war das Nachdenkliche nicht die vorherrschende Stimmung an diesem Abend: Das von Frau Bahn angeleitete Ringelspiel aus Lateinamerika, mit dem kurz vor der Pause das Publikum aktiv mit einbezogen und zum Lachen gebracht wurde, wie auch „La Bamba“ zum Mitsingen beim Finale sorgten für heitere Stimmung. Richtig perfekt wurde alles schließlich durch die bunten, leckeren Tapas, die die Klasse 7b in der Pause zum Verzehr anbot.

Allen Mitwirkenden ein großes Dankeschön – un montón de gracias – für diesen wunderbaren Abend, der den Zuhörern/schauern einen überzeugenden Eindruck von der kulturellen Vielfalt Spaniens und Lateinamerikas, aber genauso von der Kreativität der Darbietenden vermittelte und das Winter-Eis wenigstens vorübergehend einmal zum Schmelzen brachte.

Frau Slama

 


Fotos vom Musikabend im Ernst-Reuter-Saal 1. März 2013

 

Klasse 5b, Leitung Frau Bahn, Heaven is a wonderful place

Klasse 5b, Leitung Frau Bahn, Heaven is a wonderful place

 

Herr Dr. Riede

Herr Dr. Riede

 

Lisa Kushnirenko (5a) Concertino in D op. 12 (Ferdinand Küchler)

Lisa Kushnirenko (5a) Concertino in D op. 12 (Ferdinand Küchler)

 

Lisa Kushnirenko (5a) und Frau Hänke

Lisa Kushnirenko (5a) und Frau Hänke

 

 

Moderatorinnen Saskia Jurschik (7a) und Hanna König (7a)

Moderatorinnen Saskia Jurschik (7a) und Hanna König (7a)

 

 

Bläserklasse (6. Klasse)- Leitung Frau Hänke Pippi Langstrumpf und Aus der Neuen Welt (Antonin Dvorak)

Bläserklasse (6. Klasse)- Leitung Frau Hänke, Pippi Langstrumpf und Aus der Neuen Welt (Antonin Dvorak)

 

Lara Wegener mit Orchester - Leitung Frau Hänke - Pirates of the Caribbean (Hans Zimmer, Cha Cha)

Lara Wegener mit Orchester - Leitung Frau Hänke - Pirates of the Caribbean (Hans Zimmer, Cha Cha)

 

Orchester - Leitung Frau Hänke - Pirates of the Caribbean (Hans Zimmer, Cha Cha)

Orchester - Leitung Frau Hänke - Pirates of the Caribbean (Hans Zimmer, Cha Cha)

 

Leistungskurs Musik - Leitung Frau Bahn - Chan Chan (Buena Vista Social Club)

Leistungskurs Musik - Leitung Frau Bahn - Chan Chan (Buena Vista Social Club)

 

Luise Keffel (2. Sem) , Jan Strenge (2. Sem), Katja Neuke (2. Sem) Horst & Monika (Die Orsons)

Luise Keffel (2. Sem) , Jan Strenge (2. Sem), Katja Neuke (2. Sem) Horst & Monika (Die Orsons)

 

Jasmin Fiebrantz (Klavier) und Melissa Engin (10e) mit dem Grundkurs Musik, der Band-AG und Willi Schmitt an der Trompete- Leitung: Frau Klinke Skyfall (Adele Adskins/Paul Eyworth)

Jasmin Fiebrantz (Klavier) und Melissa Engin (10e) mit dem Grundkurs Musik, der Band-AG und Willi Schmitt an der Trompete- Leitung: Frau Klinke Skyfall (Adele Adskins/Paul Eyworth)

 

Grundkurs Musik, Melissa Engin (Gesang), Band-AG, Willi Schmitt an der Trompete, Jasmin Fiebrantz am Klavier- Leitung: Frau Klinke Skyfall (Adele Adskins/Paul Eyworth)

Grundkurs Musik, Melissa Engin (Gesang), Band-AG, Willi Schmitt an der Trompete, Jasmin Fiebrantz am Klavier- Leitung: Frau Klinke Skyfall (Adele Adskins/Paul Eyworth)

 

Grundkurs Musik- Leitung Frau Hänke Y.M.C.A. (Jacques Morali)

Grundkurs Musik- Leitung Frau Hänke Y.M.C.A. (Jacques Morali)

 

Grundkurs Musik- Leitung Frau Hänke Y.M.C.A. (Jacques Morali)

 

Grundkurs Musik- Leitung Frau Hänke Y.M.C.A. (Jacques Morali)

 

Chor - Leitung Frau Gerlach und Frau Hänke Vois sur ton chemin (Bruno Coulais), Down by the river (Albert L. Hammond/Mike Hazlewood)

Chor - Leitung Frau Gerlach und Frau Hänke Vois sur ton chemin (Bruno Coulais), Down by the river (Albert L. Hammond/Mike Hazlewood)

 

Chor - Leitung Frau Gerlach und Frau Hänke Vois sur ton chemin (Bruno Coulais), Down by the river (Albert L. Hammond/Mike Hazlewood)

Chor - Leitung Frau Gerlach und Frau Hänke Vois sur ton chemin (Bruno Coulais), Down by the river (Albert L. Hammond/Mike Hazlewood)

 

Chor - Leitung Frau Gerlach und Frau Hänke Vois sur ton chemin (Bruno Coulais), Down by the river (Albert L. Hammond/Mike Hazlewood)

Chor - Leitung Frau Gerlach und Frau Hänke Vois sur ton chemin (Bruno Coulais), Down by the river (Albert L. Hammond/Mike Hazlewood)

 

Großes Finale

Großes Finale

 


 

Rezensionen vom Musikabend des FEG – 1. März 2013

„Mit Engelszungen“

 

Der diesjährige Musikabend des FEG im Ernst-Reuter-Saal fand am 1. März um 19 Uhr statt. Er bot eine vielfältige Abwechslung zwischen Ballade und Rock, Einzel- und Gruppendarbietungen und zwischen lauten und leisen Tönen.

Motto des Musikabends war „Mit Engelszungen“, und so begann der Abend mit der laut den Moderatorinnen Hanna und Saskia (beide 7a) „engelsgleichen“ Klasse 5b, die unter der Leitung von Frau Bahn den Gospel „Heaven is a wonderful place“ sang. Nach dieser würdigen Eröffnung beeindruckte Lisa aus der 5a an ihrer Violine mit Ferdinand Küchlers „Concertino in D“, wobei Frau Hänke sie auf dem Klavier begleitete.

Den zweiten Gruppenauftritt gab es dann von den Klassen 7a und 7b. Begleitet wurden sie bei dem Klassiker „We are the World“, geschrieben von Michael Jackson und Lionel Richie als Benefizlied für Hungernde in Afrika, von Herrn Dr. Riede am Klavier. Der Saal probierte sich bei diesem Stück schon vage am Mitsingen.
Auch die Melodien des folgenden Stücks waren den meisten Zuschauern bekannt, Frau Bahn am Klavier und ihr Sohn Leander aus der 5a am Cello sowie Silas aus der 10a am Schlagzeug spielten Teile der allseits bekannten Titelmusik der Star Wars Filmreihe, und überraschten dabei mit einem verkleideten Darth Vader auf der Bühne.

Danach ging es ruhiger zur Sache. Khana (4. Semester) sorgte mit „Skinny Love“ von Birdy für Gänsehaut, sie begleitete sich dabei selbst auf dem Klavier. Und auch der folgende Auftritt wusste zu beeindrucken. Melissa aus der 10e, wohl eine der begabtesten Sängerinnen unserer Schule, ließ sich von Johannes aus der 10a an der Gitarre begleiten, um eine Akustikversion von „Diamonds“ von Chartstürmerin Rihanna aufzuführen. Obwohl das Mikrofon von Johannes, der an einigen Stellen mitsingen sollte, ausgeschaltet war, war der Auftritt nicht minder perfekt, wobei das i-Tüpfelchen zur absoluten Perfektion so leider gefehlt hat.

Regelmäßige Auftritte bei den Musikabenden unserer Schule hat auch die Bläserklasse der Klassen 7a und 7b unter der Leitung von Frau Hänke. Sie spielten die Titelmelodie von „Pipi Langstrumpf“ und „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak. Das Schulorchester präsentierte anschließend ein weiteres Thema eines bekannten Films. Es spielte, ebenfalls von Frau Hänke geleitet, die Musik aus „Pirates of the Caribbean“, zu deutsch „Fluch der Karibik“, komponiert von Hans Zimmer. Als zweites Stück führte das Orchester einen Cha-Cha-Cha auf.

Frau Bahns jahrgangsübergreifender Leistungskurs Musik aus Schülern des 2. und 4. Semesters trat danach mit dem kolumbianischen Lied „Chan Chan“ auf, das sie zwei Wochen später bei ihrer „Noche de Ritmo“, einem nur vom Leistungskurs organisierten Musikabend mit spanischer und lateinamerikanischer Musik, noch einmal aufführten.

Die erste Hälfte des Abends schlossen Alexander Grunwald am Schlagzeug, Luise Keffel an der Akustikgitarre, Katja Neuke als Pianistin, Willi Schmitt mit seiner Trompete und Jan Strenge als Sänger (alle 2. Semester) zusammen mit einem bunt gemischten Backgroundchor ab. Sie spielten „Horst & Monika“ von der Hip-Hop-Gruppe Die Orsons. Die anfängliche Irritation, weil der Gitarrenverstärker zu laut eingestellt war, wurde schnell korrigiert, der eingängige Refrain dann von nahezu dem gesamten Saal mitgesungen und die gute Laune, die das Lied verbreitete, mit in die Pause genommen.

Nach der Pause führte der Musik Grundkurs von Frau Klinke aus dem zweiten Semester „Skyfall“ von Adele auf. Das Lied der zurzeit sehr erfolgreichen Britin ist der Titelsong zum aktuellen gleichnamigen James Bond Film, laut Kritikern der beste Bond Film aller Zeiten. Frau Klinke holte sich für den Auftritt Verstärkung von ihrer Band-AG, von Willi aus dem 2. Semester, wieder an der Trompete und von Jasmin Fiebrantz aus dem 4. Semester am Klavier. Als Sängerin fungierte Melissa, die nach „Diamonds“ zum zweiten Mal mit ihrer Stimme das Publikum begeistern konnte. Die sehr breite Besetzung war gut aufeinander abgestimmt und verlieh dem Lied einen sehr starken Sound.

Die Band-AG hatte ihren Auftritt direkt im Anschluss. Johannes (10a, E-Gitarre), Marc (9e, E-Gitarre), Silas (10a, Schlagzeug) und die beiden Sängerinnen Jessica (7a) und Sophie (9c) traten unter der Leitung von Frau Klinke mit „Can’t Stop“ von der weltbekannten Rockband Red Hot Chili Peppers auf.

Um die Abwechslung im Programm beizubehalten, kam danach ein ruhiges Liebeslied mit hohem Gänsehautfaktor. Angelika (10e) und Kevin (nicht auf der Schule) bezauberten das Publikum mit „Give me Love“ von Ed Sheeran. Für die Begleitung sorgte ein weiteres Mal Johannes (10a) mit seiner Akustikgitarre und Simon Stiebler (2. Semester) mit einer Cajón als rhythmisches Element.

Einen rhythmischen Höhepunkt im Programm stellte dann der nächste Auftritt dar. Silas (10a) improvisierte bei seinem vierten Auftritt an dem Abend am Schlagzeug und zeigte dabei ungeheueres Taktgefühl und bewies die Daseinsberechtigung des Schlagzeuges als Musikinstrument.

Der Abend neigte sich nun langsam dem Ende zu, doch von Müdigkeit oder Erschöpfung wollten weder das Publikum, noch die folgenden Akteure etwas wissen. Frau Hänkes Musik Grundkurs aus dem 4. Semester spielte einen weiteren Klassiker. Die Aufführung von „Y.M.C.A“ von den Village People animierte einen großen Teil des sitzenden Publikums zum Tanzen und brachte kurz vor Schluss noch einmal Stimmung und gute Laune in den Saal.

Im Kontrast dazu sang Anika Ernsting anschließend aus dem 4. Semester danach sehr gefühlvoll „People help the People”, eine Ballade und das zweite Stück des Abends, was im Original von der Britin Birdy gesungen wird. Für die Klavierbegleitung sorgte sie selbst, wie schon zuvor Khana bei ihrem Stück derselben Interpretin.

Der letzte Auftritt des Abends gehörte dem Chor der Schule, geleitet von Frau Gerlach und Frau Hänke. Er sang „Vois sur ton chemin“ aus dem Film Die Kinder des Monsieur Matthieu, ebenfalls ein sehr bekanntes Stück. Zum Abschluss des Abends sagen sie „Down by the River“ von Albert Hammond bevor alle Musiker nochmal auf die Bühne gebeten wurden, um ihren verdienten Applaus zu genießen.

Abschließend kann man sagen, dass der Musikabend sehr abwechslungsreich war und gezeigt hat, dass die Schüler im Bereich Musik vielseitige Talente haben. Aus dem Grund sind Projekte wie die Band-AG, die Bläserklasse, das Orchester oder der Chor umsetzbar, die den Schülern die Möglichkeit bieten, ihre musikalischen Talente in der Schule einzubringen und sie sogar auf einer Bühne vor einem Publikum zu präsentieren.

Das Motto „Mit Engelszungen“ wurde teils etwas aus der Acht gelassen, der Bezug hat bei einigen Darbietungen gefehlt, aber die Qualität des Musikabends hat kein bisschen darunter gelitten.

Die Veranstaltung verlief nahezu reibungslos, über kleine Fehler wie ein ausgeschaltetes Mikrofon und einen zu lauten Verstärker kann man durchaus hinwegsehen, sodass der Musikabend ein sehr positives Bild hinterlässt. Im Namen aller Zuschauer und Teilnehmer kann ich mich deshalb nur bei der Tontechnik AG unter Frau Klinkes Leitung, den Verantwortlichen des Ernst-Reuter-Saals und natürlich bei den Musiklehrern unserer Schule, Frau Bahn, Frau Klinke, Frau Hänke, Frau Gerlach, Herrn Frentrop und Herrn Dr. Riede, bedanken, dass solche Veranstaltungen regelmäßig stattfinden können.

(Autor: Jan Strenge, 2. Semester)

 

 

"Klein aber Fein"

Können Sie sich vorstellen, dass Johann Sebastian Bach gemeinsam mit Maroon 5 und Seeed auf einer Bühne stehen würde? Ich kann es nicht, doch eines weiß ich:

Ihre Musik kann gemeinsam auf einer gemeinsamen Bühne gespielt werden. Dessen wurde ich mir am Freitag den 23.11.2012 auf dem Kleinen Musikabend des Friedrich – Engels – Gymnasium bewusst. Auf diesem präsentierten Schüler des FEG Stücke aus den verschiedensten Bereichen der Musik. Man konnte gespannt sein auf ein Maximum an Leistung, da es teils um Noten, teils auch nur um die Verbundenheit zur Musik ging.

Das Konzert wurde von Lara Wegener aus dem dritten Semester mit dem „Praeludium in C-Moll“ aus „Wohltemperiertes Klavier“ von Johann Sebastian Bach spannungsvoll eröffnet. Ebenso bewegt folgte ihr zweites Stück, der „Minutenwalzer“ von Fréderic Chopin. Es folgte viel Applaus, denn ihre Mischung aus Verspieltem und seriöser Konzentration überzeugte das Publikum. Nun hießen uns auch die beiden Moderatoren aus dem dritten Semester willkommen. Die gesamte Moderation wirkte ein wenig unorganisiert, jedoch erfüllte sie ihren Zweck und erzielte eine für den Kleinen Musikabend passende Atmosphäre. Als nächstes traten Sarah Szech (Klasse 8 b)und Sophie Kasidowski (9c) mit der aktuellen EP von Maroon 5, Payphone, auf. Sie sangen und spielten dazu Klavier. Trotz des originalgetreuen Covers hörte sich das Lied anders an. Das Tempo wurde erhöht und die Gesangsstimme wurde ebenfalls vom Klavier gespielt. Die Beschleunigung überzeugte aufgrund einer starken Bühnenpräsenz der Sängerin, doch missfiel mir die Begleitung der Pianisten auf Grund des nicht synchronen Zusammenspieles. Trotz allem konnte ich ein starke Leistungssteigerung der beiden Musikerinnen seit den Proben erkennen und halte ihren Auftritt ebenso wie das applaudierende Publikum für gelungen.

Danach trat der Cellist Leander Bahn (Klasse 5 a) in Begleitung von Frau Bahn am Flügel mit zwei mediterranen Tänzen auf. Zuerst spielten sie eine Tarantella, bei der man dem Fünftklässler seine Nervosität ansehen konnte, doch wurde schnell offensichtlich, dass dies an einer geringen Bühnenerfahrung liegen müsse, denn Talent ist bei diesem Jungen vorhanden. Den rhytmisch anspruchsvolleren Tango spielte er bereits souveräner und erlaubte sich nicht einmal kleinste Fehler. Hier erkannte man sofort, dass es sich um zwei vertraute Musiker handelte, da diese ideal miteinander harmonierten. Von einem Nachwuchs, der nicht Klavier oder Gitarre spielt wird das FEG sicherlich profitieren.

Anpassend an den kontrastreichen Ablauf des Konzertes folgten nun wieder Schülerinnen aus der 12. Klasse. Amira Nasseredin sang und spielte auf der Gitarre das Lied „Fall me Love with a Boy“ von Jass Stone. Jasmin Fiebrantz begleitete sie am Klavier. Sie erstaunte die Anwesenden mit ihrer Stimme, welche sowohl zart als auch laut aber stets kontrolliert zum Einsatz kam. Schade war, dass sie auf einer verstimmten Gitarre spielte, jedoch spielte diese kaum eine Rolle, da der nicht verstimmte Flügel die Gitarre größtenteils übertönte.

Zu den Beiden kamen nun die restlichen Schüler des Musikleistungskurses von Frau Bahn und leiteten gemeinsam mit dem Reggae- Cover „Wonderful Life“ von Seeed fröhlich die Pause ein. An diesem wirkte ich selbst mit, deshalb habe ich dazu natürlich eine eher positive Meinung. Ich fühlte mich jedoch darin unterstützt, da sowohl der Applaus, meine Note und der musikalische Spaßfaktor vorhanden waren.

Nach der Pause stellte sich der Nachwuchs im Bereich Blasinstrumente des FEG vor. Die sogenannte Bläserklasse, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der siebten Klasse, unter der Leitung von Frau Hänke präsentierte ihr unterschiedliches Repertoire in Form eines Marsches von Paul Levande, einem Menuett von Bach und dem wohl bekanntesten Stück des Filmes Titanik, „My heart will go on“. Hinzuzufügen ist, dass diese Klasse erst seit Septermber diesen Jahres existiert und selbstverständlich nicht komplett fehlerfrei spielte. Ihr Zusammenspiel jedoch war mit der offensichtlichen Motivation ihr neues Instrument zu lernen verbunden.

Anschließend führte uns der hochgelobte Pianist Nils Hofrichter (10 a) zurück zu Chopin und spielte seine Ballade in G- Moll. Er begann ruhig und stellte im Laufe des Stückes einen gefühlvollen Kontrast zwischen laut und leise, hoch und tief und schnell und langsam dar. Dies alles tat er mit einer solchen Konzentration, dass das Publikum ihn sogar mit Standing Ovations bejubelte.

Danach traten wieder drei Schülerinnen des dritten Semesters auf die Bühne. Wer schon einmal auf einem Musikabend des FEG war, sollte mindestens ein Gesicht erkennen. Es waren Annika Ernsting, Vanessa Salkic und Jasmin Fiebrantz. Sie alle drei sangen das aktuell in den Radios gespielte Lied „Read all about it“ von Emeli Sande und wurden von Jasmin am Klavier begleitet. Hier konnte man drei schönen Stimmen im Zusammenklang genießen. Kleine rhytmische Fehler wurden durch eine ideale Improvisation wettgemacht und überraschten so auch die Zuhörer, die das Lied bereits kannten. Als zweites Stück spielten sie „Someone like you“ von Adele, jedoch wurde die sehr gute Atmosphäre etwas kleiner gehalten, da sie es bereits auf mehreren Schulveranstaltungen des FEG aufgeführt hatte und es inzwischen die Mehrheit kannte.

Mein persönliches Highlight stellte der nächste Act dar. Rap ist zwar eigentlich nicht meine Lieblingsmusik, man kann ihn jedoch eher selten Live und gut zu hören bekommen. Im Falle Jan Strenges war dies jedoch der Fall. Der Schüler des ersten Semesters hatte auf einem vergangenen Musikabend bereits auf Englisch gerappt und mich nicht überzeugt. Dieses Mal entschied er sich für die deutsche Sprache mit dem Lied „Poesiealbum“ vom Samy Deluxe und rappte in Begleitung von Kira Koch (Klasse 11) an der Gitarre, Indigo Redfern (Klasse 11) am Klavier, Simon Stiebler (Klasse 11) am Cajón und Madeleine Bohnert (Klasse 11) als Sängerin. Er selbst konnte die nötige Spannung in seiner Stimme aufbauen und trotz der hohen Geschwindigkeit des Textes verständlich bleiben. Der eher ruhige Refrain stellte einen nachdenklichen Kontrast zu den Strophen dar, was auch den ideal zusammen klingenden Stimmen der beiden Sänger zuzuschreiben ist. So konnte er durch eine sehr gute musikalische Leistung das Publikum für sich gewinnen.

Traditionell endete der Musikabend mit der Band- AG, die bei diesem Musikabend zum ersten mal in neuer Gesangsbesetzung auftreten würde. Auf Jessica Hoppe (Klasse 7a) und Sophie Kasidowski (Klasse 9c) lag viel Druck, denn ihre Vorgängerin Melissa Engin hatte sich einen sehr guten Ruf an der Schule durch das singen in der Band gemacht. Gemeinsam mit Silas Kirchner (Klasse 10 a) am Schlagzeug, Marc Beutler (Klasse 9e) an der E- Gitarre und Johannes Schmitt (Klasse 10a) an der semiakustischen Gitarre spielten sie „Zombie“ von The Cranberries. Überraschenderweise hatte die jüngere der Sängerinnen die kräftigere Stimme, jedoch passte diese “wie die Faust auf´s Auge“ zur sanften Stimme Sophies und vermittelte den Wiederstandsgedanken des Inhalts auch klanglich. Mit diesem Lied hatten sich die neuen Sängerinnen jetzt auch in der Band- AG bewährt und konnten mit dem Evergreen „Seven Nation Army“ nachlegen. Leider war dieser in den hohen Passagen zu kopfstimmenlastig gesungen und war zwar gut, stand „Zombie“ jedoch an Eindruck und Effektivität nach. Letzendlich hatte sich jedoch gezeigt, dass die Band- AG unter der Leitung von Frau Klinke zwei neue junge und gute Stimmen gefunden hatte.

Abschließend ist zu sagen, dass es sich zwar offiziell nur um einen kleinen Musikabend handelte, die wenigen Acts sich aber auf jeden Fall bewährten und sicherlich einen Großteil des Publikums zu einem Besuch des nächsten Musikabendes überzeugt haben. Ich für meinen Teil bin mit einigen Ohrwürmern aus dem Konzert gegangen und würde jedem Musikhörer verschiedener Genres einen Besuch weiterempfehlen.

Kritik von Willi Schmitt 2. Sem

 


 

 

 

Openair-Musikabend

auf dem Schulhof des Friedrich-Engels-Gymnasiums

am Fr, den 10. Juni 2011

FOTOS

Openair Musikabend

Fotograf: Mike Pannicke und Marco Starke

Am 10. Juni hat endlich der ersehnte erste Openair-Musikabend auf dem Schulhof des FEG stattgefunden. Die Schüler Marc Jensen (2. Sem.) und Till Beier (Abiturient) haben mit tatkräftiger Unterstützung der Mitglieder der Tontechnik-AG und auch Frau Klinke den langgehegten Traum von Marc ermöglicht und umgesetzt. Das Wetter spielte mit und so gab es auf dem Schulhof ein Sommerfest mit wieder vielen hörenswerten Beiträgen. Nebenbei wurde die eine oder andere Bratwurst verspeist, es wurden alkoholfreie Getränke ausgeschenkt (ein großer Dank an dieser Stelle an die Klassen, welche die Stände betreuten und natürlich auch die Eltern, welche den Grill auf Flamme hielten!!!) und es kam zu vielen Gesprächen zwischen Schülern, Eltern und Schülern in entspannter, sommerlicher Atmosphäre.

Ich kann nur sagen: Hut ab vor dieser großen organisatorischen Leistung der Schüler-einfach toll!

Fazit: im nächsten Jahr sehr gerne wieder!

Iris-Alice Klinke

 


 

 

FOTOS vom Musikabend

des Friedrich-Engels-Gymnasiums

am 01.04.2011 im Ernst-Reuter-Saal

Fotografen: Mike Pannicke und Christopher Krause

 

 

 


 

Ein großartiger Abend

Musikabend des FEG; 1. April 2011; Ernst-Reuter-Saal

18.00 Uhr: Noch eine Stunde bis zur großen Show. Die Anspannung der Darsteller steigt. In allen Ecken und Winkeln des Ernst-Reuter-Saals werden Songtexte, und Tanzschritte durchgegangen und Instrumente noch einmal gestimmt. Sitz das Outfit, sind die Haare gekämmt? Die Tontechnik AG von Frau Klinke legt letzte Hand an Mikros und die Kabel.

18.30 Uhr: Das Publikum wird hereingelassen. 18.35 Uhr: Der Saal ist fast gefüllt. Wer jetzt erst kommt, muss sich in die hintersten Reihen setzen.

18.55 Uhr: Die Darsteller des ersten Gesangsaktes begeben sich auf Position. Das Licht wird gedimmt. Die letzten Plätze werden eingenommen. Es wird langsam ruhig. Es geht los.

Die erste Gruppe hat es immer am schwersten. Schließlich müssen sie das Publikum in Stimmung für den kommenden Abend bringen. Doch war diese wichtige Aufgabe für den Grundkurs Musik (2.Sem.) von Herrn Frentrop ein Leichtes. Mit dem Song Sunny Afternoon (Ray Davies) fiel es ihnen nicht schwer, dem Publikum die ersten wippenden Füße und nickenden Köpfe zu entlocken. Die bezaubernde Jasmin Fiebranz (2.Sem.) und der charmante Jaspreet Singh (4. Sem.) hießen anschließend das Publikum willkommen und moderierten die jüngsten Darsteller des Abends, die Klasse 5b, mit ihren drei Kanons Es tönen die Lieder, CAFFEE und Heut kommt der Hans zu mir an. Ihr Anblick führte zu einigen entzückten Ausrufe und tosenden Beifall der Zuschauer. Als nächstes wagte sich der Solokünstler Marc Beutler mit seiner E-Gitarre und dem Song Living After Midnight (Judas Priest) auf die Bühne und machte damit Lenny Kravitz alle Ehre. Anschließend folgte die 6b mit Das Konzert und verschaffte den Zuhörern mit der überzeugenden vokalen Darstellung von Geige, Klarinette, Trompete, Pauke und Horn einige Ohrwürmer. Mit einem harmonischen Bild und Klang überzeugten auch die Sängerin Vanessa Salkic und Klavierbegleiterin Jasmin Fiebrantz mit ihrer Darstellung von Someone Like You (Adele). Anschließend folgte der begabte Pascal Sigmund mit einer gefühlvoll gespielten Improvisation aus Requiem Of A Dream (Mansell Clint), der sich trotz herunterfallender Noten nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Glamourös im roten Abendkleid präsentierte Yasemin Schönefeld den Song Almost Lover (A Fine Frenzy). Sie schaffte es, trotz Mikrofonpanne in der ersten Strophe, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Hochkonzentriert wirkte auch der Leistungskurs Musik von Frau Hänke. Zwei Geigen, eine Querflöte, eine Akustik- und Westerngitarre ließen das Stück El Choclo (Angel Villoldo) erklingen. Dies war eine schöne Einstimmung für die darauf folgende Tangodarbietung, welche beim Publikum einige Oh- und Ah-Rufe des Staunens hervorbrachte. Begleitet wurde das Stück A Media Luz (Eagardo Donata) von kräftigen und schwungvollen Männerstimmen.

Eine weitere sehr gute und emotionale Sologesangsdarbietung zeigte Schirin Sharif mit ihrem Song Breakaway (Kelly Clarkson). Begleitet wurde sie am Klavier von Frau Bahn.

Schön für Auge und Ohr wurde anschließend der Song Let It Be (John Lennon, Paul MyCartney) vom Schulchor unter der Leitung von Frau Gerlach vorgetragen. Vor der Pause hatte das Publikum das Vergnügen, an einer Premiere teilzunehmen. Herr Riede trug mit seinen Schülern das stimmungsvolle und selbstkomponierte Stück Sugarbaby vor, bei dem das Publikum mitsingen konnte. Dabei wurde der leicht zu singende Text mit fröhlichen Showeinlagen unterstützt.

Nach der Pause wurden die Zuhörer in die Renaissance versetzt. Das Schulorchester (Leitung: Frau Hänke) spielte zwei Tänze (Tylmann Sansato, Nicholas Hare), ein Menuett und ein Prelude (Georges Bizet). Weil es so schön war, wurde noch eine Fandarole als Zugabe gespielt, deren Melodie durch das Stück „Der Zug der Könige ins Morgenland“ bekannt ist. Nach dem klassischen Intermezzo folgten einige Bands. Animals (Neon Trees) wurde mit viel Groove und Coolness vom Sänger und Gitarristen Cong-Thien Le, Schlagzeuger Kevin Santa, Bassspieler Murat Akgül und Gitarristen Trung Nguyen präsentiert. Es folgten auf der E-Gitarre Leo Stephan, René Strien, der Schlagzeuger Carl Schulze Höing, die Sängerin Angelika Kadziela und die Saxophonistin Hanna Wruck mit dem Song Mardy Bum (Arctic Monkeys) und dem Instrumentalstück Black Dog (Led Zeppelin).

Für richtige Stimmung sorgte auch der Grundkurs Musik von Frau Bahn mit seinem Song I´m A Believer (The Monkees).

Bevor sich der Abend dem Höhepunkt neigte, ließen Ufuk Celen und Hatem Helmy Hablanni mit ihrem selbst getexteten Rap Die Eine einige Mädchenherzen im Raum höher schlagen.

Dann betrat ein Stern der Schule, welcher die Musikabende sechs Jahre lang mit seiner treuen Gitarre begleitet hatte, die Bühne. Seine Stücke Cok Uzaklarda (Nilüfer) und Recuerdos De La Alhambra (Francisco Tarrega) und die damit verbundenen Abschiedworte führten zu Tränen im Publikum. Lieber Murat Akgül, wir werden dich vermissen.

Nun folgte der Grundkurs Musik von Frau Klinke mit dem Song Seven Nation Army (White Stripes), der wunderbar gesungen und aufgeführt wurde. Als vorletzte Darbietung spielte die Band-AG RollingIin The Deep (Adele) mit Silas Kirchner am Schlagzeug, Angelika Kadziela als Sängerin und Gitarristin, Sophia Swoboda an der Gitarre und Frau Klinke als Backgroundsängerin. Als rettende Frontsänger sprangen kurzfristig für die erkrankte Sängerin Melissa Engin Cong-Thien Le, Kevin Santa und Fibi ein.

Zu Freuden aller Zuschauer und Musiker fand sich als letzter Act ein besonderer Gast ein. Der ehemalige Schüler Anthony Thet, der unter anderem durch seinen Auftritt bei der Fernsehshow X-Factor bekannt geworden ist, sang Heaven Help (Gerry DeVeaux, Terry Britten) mit Kolja Toll am Klavier und Dario Velasco am Bass. Das Publikum ließ es sich nicht nehmen, um eine Zugabe zu bitten. Es erklang als Abschlusslied die Liebesballade Your Song (Elton John).

Vielen Dank an alle Mitwirkenden, allen LehrerInnen und Schülerinnen, besonders an Sabrina Schmidt für die Programmgestaltung sowie Isabel Aligia Gonzalez und Anika Hilken für den Kartenverkauf.

Ein besonderer Dank gilt auch dem Techniker Herrn Riemschneider des Ernst-Reuter-Saals, der auf die Wünsche des Fachbereichs Musik eingegangen ist und der unterstützenden Tontechnik-AG.

Anni Spreemann


Bericht über den Musikabend am 3. Dezember 2010

Was für ein Abend!
Wie viele musikalische Talente sich doch an unserer Schule tummeln, wird mir immer wieder dann besonders bewusst, wenn alle geballt an solch’ einem Abend in Erscheinung treten.
Die Schule ist groß; es wird im Vorfeld intensiv vorbereitet, viele Kleingruppen treffen sich, je näher der Termin rückt, gehäuft in kleinen Proben, fragen nach möglichen Übungsräumen, leihen sich verstärkt Instrumente aus. Trotz der Klausuren u. Arbeiten wird zusätzlich viel Zeit in das gemeinsame Musizieren gesteckt. Der Grund: es macht einfach viel Freude!

Auch von der organisatorischen Seite her muss vieles bedacht werden. So übernahm in diesem Jahr der Grundkurs Musik (1.Sem.) von Herrn Dr.Riede die Planung. Unter anderem wurden Karten gedruckt, Plakate u. Programme erstellt und die Moderation übernahmen Jasmin Fiebrantz und Lisa Rogge, die sehr gut vorbereitet viele Hintergrundinformationen zu den einzelnen Auftritten lieferten. Da Herr Dr. Riede in der Probenwoche erkrankte, übernahmen dann Frau Bahn, Frau Gerlach, Frau Hänke und Frau Klinke den größten Teil der Proben u. die Durchführung des Abends.

Der Grundkurs von Frau Bahn (1. Sem.) eröffnete den Musikabend mit „Behind blue eyes“ von Limp Bizkit und konnte mit einem sicheren Auftritt überzeugen. Danach trat auch schon eine unserer großen Schulstimmen auf: Ruken Ince (1.Sem) die mit ihrer soulig-warmen Stimme „Only hope“ aus dem Film „A walk to remember“ gefühlvoll und reich an stimmliche Nuancen sang. Herausstellen möchte ich an dieser Stelle auch einmal den wichtigen Part der Klavierbegleitung. So mancher Schüler übernimmt diese Funktion, auch wenn sie selbst meist eher am Rande der Bühne platziert werden und das Rampenlicht sie nicht so recht erreichen mag. Diese wertvolle Aufgabe übernahm im eben genannten Auftritt sicher und zuverlässig Carolin Schulze-Ehrenfeld (1. Sem.).
Es folgte die Schulband-AG unter der Leitung von Frau Klinke mit einer eigenen Bearbeitung der Stücke „Tik Tok“ von Kesha und „Sweet People“ von Alyosha. Melissa Engin (8b) ist mit Sicherheit DAS große Gesangstalent unserer Schule und spazierte lässig über die Bühne, als hätte sie nie etwas anderes getan. Silas Kirchner (8a) spielt nach 2 Jahren Unterricht derart rhythmussicher und gefühlvoll, als wäre er schon jahrelang dabei. In seinem Schlagzeugsolo, welches den Übergang beider Stücke darstellte, konnte er dies unter Beweis stellen. Der Saal tobte! An der E-Gitarre waren Angelika Kadziela (9e), die als neues Mitglied mit der Band ihren ersten Auftritt hatte und Max Gebhard (9e), der seine Abschiedsvorstellung gab. Das Publikum zeigte sich begeistert von der Darbietung.
Das Stück „river flows in you“ dargeboten von Tabea Kirchner am Klavier ließ die Herzen aller Twilight-Fans höher schlagen. Die Band „The XX“ (Gitarre + Gesang: Felix Lange (10e), Gitarre: Paul Lange (1. Sem.), Schlagzeug (Gast): Mark Schuller und Gesang: Alexa Weis (1. Sem.)) präsentierte sich mit „Crystalized“ und der Leistungskurs Musik von Frau Hänke (1. und 3. Sem.) folgte mit einer Aria aus der Oper Xerxes von Händel. So manch’ Mitschüler freute sich darüber, die Leistungskursschüler auch mal mit ernster Musik auftreten zu sehen. Dass Robert Werner sich den Kontrabass als neues Instrument auserkoren hatte (und das erst seit einer Woche) war auch eine Augenweide. Hana Istakharova (10c) ging in ihrem Gesang von „Love the way you lie“ unter der Klavierbegleitung von Danna-Ayumi Quitoa voll auf.

„The Green Manalishi“ stellte dann einen der ganz großen Höhepunkte des Abends dar. Kevin Santa (3. Sem.) am Schlagzeug, rhythmussicher wie immer, Robert Werner (3. Sem.) nun am E-Bass. Melissa Engin (8a) blies mit ihrer intonationssicheren rockigen Stimme alle von den Stühlen! Die professionelle E-Gitarren-Begleitung durch Herrn Frentrop und Herrn Pesch machte das Stück zu einem absoluten Hörvergnügen. Das hohe musikalische Niveau des Abends riss nicht ab. Der Profilierungskurs (10) unter der Leitung von Frau Hänke hatte sich „Früher“ von den Wise Guys vorgenommen und Felix legte einen emotionsgeladenen Rap-Part hin. Ein poppiges „Wanna love you“ in der Gruppierung Kevin Santa (3. Sem.) am Schlagzeug, Thin Le (3. Sem.) am Bass, der Gitarre und Gesang, Fibi-Ameleya (3. Sem.) Gesang und Trung Nguyen Chi (3. Sem.) Keyboard +Gitarre + Gesang folgte.

Cara Petersen (3.Sem.) bekam endlich die Chance, ihre schöne Stimme mit einem auf sie zugeschnittenen Stück „Mercy“ präsentieren zu können und wurde dabei von Cong Thien (3. Sem.) an der Gitarre und wieder sehr rhythmussicher am Cajon von Kevin Santa (3. Sem.) begleitet.

Nach der Pause eröffnete das Kammerorchester der Schule unter der Leitung von Frau Hänke mit Händels „Wassermusik“ und dem „Furiant, 8. Slawischen Tanz“ von Dvorak den 2. Teil des Abends. Selbstbewusst und mit viel Konzentration wurden die Stücke gemeistert. Abwechslungsreicher kann ein Musikabend kaum sein, denn es traten nun Alexander Weis (1. Sem.) und Christian Gielke, ein ehemaliger Schüler unserer Schule, mit einem selbst getexteten Rap auf. Mit viel Energie, Überzeugung und tollem Sprachgefühl ließen sie einen den Ernst des Textes nachempfinden.
Spaß stand nun auf dem Programm und Spielfreude war das Kennzeichen der Gruppierung um Angelika Kadzien (9e), Max Gebhardt (10a) E-Gitarre + Gesang, Willi Schmidt (9a) Gesang + fabelhaft an der Trompete und Silas Kirchner (8a) am Schlagzeug, die „Dickes B“ performten.

Elias Hofrichter (1. Sem.) konnte mit seinen „Variationen über ein Thema von Paganini“ sein Talent als Pianist zeigen, ganz wunderbar! Die Gruppierung, welche nun „Hey Ya“ sehr eigenwillig interpretierte, hatte wohl den Schalk im Nacken sitzen, als sie sich dieses Stück vornahmen. Trung Nguyen-Chi (3. Sem.) und Murat Akgül (3. Sem.) an der Gitarre und mit traumhaften Backgroundvocals, Michael Babel (3. Sem.) mit intonationssicherer und sehr weicher Stimme und Kevin Santa (3. Sem.) gefühlvoll, in sich versunken musizierten nicht nur als Einheit, sondern toppten ihren Auftritt auch noch mit ironisch-witzigen Einlagen.

Der Chor ist wieder zurück!
Nachdem es im vergangenen Jahr aus organisatorischen Gründen zunächst Nachwuchsprobleme gab, hat sich der Chor nun wieder als vielstimmiger Klangkörper zurückgemeldet. Mit „She’s the one“ präsentierten sich die Schüler unter der Leitung von Frau Gerlach als starke Einheit, die darüber hinaus noch von Silas Kirchner am Schlagzeug rhythmussicher begleitet wurden.
An dieser Stelle sei ein ganz besonderer Dank Frau Hänke ausgesprochen, die trotz eigener starker Erkältung den Klavierpart für Herrn Dr. Riede übernahm.

Auch der Schulleitung sei einmal herzlich gedankt für die Unterstützung des Musikabends durch z.B. das organisatorische Ermöglichen der zwei Probentage, dem Bühnen- u. Stuhlaufbau und schlicht und ergreifend ihrer Präsenz am Abend. Das ist auch nicht an jeder Schule selbstverständlich.

Ein festlicher „Halleluja-Kanon“ entließ das Publikum zurück auf die verschneiten Straßen in die Vorweihnachtszeit.
Die Tontechnik-AG (Marc Jensen (1. Sem.), Fritz Theune (1. Sem.), Matthias Knoblauch (1. Sem.), Duc Doan (1. Sem.), Till Beier (3. Sem.) und Jonas Bärenwalde (8e) unter der Leitung von Frau Klinke arbeitete im Hintergrund absolut zuverlässig und Hand in Hand. Stative und Mikros wurden angereicht, Kabel gezogen, Lautstärken am Mischpult ausgesteuert, der Musikabend aufgenommen (CD folgt), Videofilm aufgenommen und das Licht gesteuert. Ruhe kam da nicht auf, nur für mich, da ich zum ersten Mal bei dieser toll funktionierenden Crew entspannen konnte. Tolle Leistung!

Ein Gast sagte zu mir: „Wir können stolz auf unsere talentierten Schüler sein“! Genau mit diesem Gefühl habe ich heute die Aula verlassen, die Brust Stolz geschwellt, glücklich, mit diesen Schülern arbeiten zu dürfen.

Iris-Alice Klinke

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