Gold für großartige Handballerinnen

Zum dritten Mal in Folge ist die Mädchenmannschaft unserer Schule im WK II Berliner Meister geworden! Seit Anbeginn ihrer Schullaufbahn am FEG zeichneten sich die Mädchen durch konstante Leistungen aus, wurden zweimal Vizemeister, bevor ihnen dieser Hattrick gelang. Dieser bemerkenswerte Erfolg ist nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass wir vor Jahren das Schulprofil „sportbetont“ eingerichtet haben, das dann leider nicht mehr fortgeführt werden konnte.  Fast alle Spielerinnen stammen aus einer dieser Klassen, sind in einem Verein aktiv und spielen auch dort um die Berliner Meisterschaft. Dies sind Samira Krakat, Rena Runde, und Danielle Wyrwinski, die auch zu der Berlinauswahl gehörten, sowie Lara Budde,  Elisabeth Dorn, Larissa Müller und Celestine Schmidt. Früh hinzugekommen ist Torfrau Jessica Hoppe, in diesem Jahr noch Annemarie Baak und Imke Pohl. Dieses tolle Team zeichnet sich nicht nur durch ihre schon erwähnten konstanten Leistungen aus, sondern auch dadurch, dass mit Samira, Danielle, Lara, Larissa, Rena und Celestine gleich sechs Mädchen die erfolgreichsten Werferinnen sind. Weil in diesem Jahr nur wenige Schulen eine Mädchenmannschaft gemeldet hatten, erreichten wir recht problemlos  das Halbfinale. Hier gelang uns ein überzeugender Sieg gegen die Merian- und die Korczak-Schule. Der Sieg gegen das Gottfried-Keller-Gymnasium, unserem späteren Endspielgegner, fiel mit 13:11 etwas knapper aus. In diesem Endspiel, an dem Rena krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte, führten wir zunächst mit kompromisslosen 8:2 Toren, bevor in der zweiten Halbzeit die Konzentration etwas nachließ, was die Gottfried-Keller-Schule für sich nutzen konnte und bis auf ein Tor herankam. Celestine sicherte dann mit einem 7-m-Wurf, der letzten Aktion dieser Begegnung, den 15:13 Endstand und damit die dritte Teilnahme am Bundesfinale, das in der ersten Maiwoche in Berlin ausgetragen wird. In den letzten beiden Jahren belegten wir den 13. bzw. den 12.Platz. Diesmal hoffen wir, einstellig zu bleiben, zumindest aber zu Deutschlands zehn besten Schulteams zu gehören.

Die Bronzemedaille für die Jungen des WK I ist ein guter sportlicher Abschluss für all die Spieler, die jetzt ihr Abitur machen. Der Stamm dieser Mannschaft kommt ebenfalls aus einer der sportbetonten Klassen und wird vertreten durch Valentin Dobes, Kolja Kübler, Marin Gubic, Ben Krause und Till Schüßler. Torwart Ali Beyram kam erst letztes Jahr dazu, und in diesem Jahr ergänzten Senedin Halilovic,  Lucas Kunert, Vincent Brosow und Marco Juric das Team. Generell ist die Konkurrenz bei den Jungen stärker, Gegner spielen nicht selten in derselben Vereinsmannschaft oder kennen sich zumindest aus der Berliner Liga. Umso bemerkenswerter ist die Leistung dieser Mannschaft, die im Viertelfinale nur mit vier Feldspielern antrat und trotzdem aufgrund starker individueller Leistungen von Valentin, Kolja, Marin, Senedin und Ali das Halbfinale erreichte. Hier setzten sich allerdings u.a. die Bezirksrivalen Romain Rolland und Georg Herwegh, dem späteren Berliner Meister,  durch, sodass erst der 3.Platz von Friedrich Engels belegt werden konnte.

Eine weitere Bronzemedaille gab es für unsere neu gebildete Mädchenmannschaft des WK III. Die Mädchen wurden aus insgesamt vier Klassen zusammengesucht und haben sich teilweise erst in der Halle kennengelernt. Nur wenige sind in einem Verein, vier von ihnen spielten sogar zum ersten Mal in einer Mannschaft. Hier hat der Begriff „Schulmannschaft“ noch die ursprüngliche Bedeutung, denn gegen die Fritz-Reuter-OS und das Gottfried-Keller-Gymnasium (die dann auch das Endspiel bestritten) mit ihren vielen erstklassigen Vereinsspielerinnen hatten unsere Mädchen keine Chance. Da aber – wie schon erwähnt – in diesem Jahr viele Schulen überhaupt keine Mädchenmannschaften meldeten, erkämpften sich Lea Holzfuß, Emma Osmantic, Klara Zlatunic, Fee Ohnesorge, Lian Dolzycka, Juno Müller, Alida Mehovic und Laura Fierke mit viel Einsatz und Spielfreude gegen die 2.Mannschaft Gottfried Keller die Bronzemedaille, auf die sie mit Recht stolz sein können. An dieser Stelle soll auch Lara und Celestine gedankt werden, die diese Mannschaft so erfolgreich betreuten.

Mit den Jungen des WK II hatten wir auch noch eine vierte Mannschaft gemeldet. Jedoch ist auch in dieser Altersstufe die Konkurrenz sehr groß und die Gegner hatten die besseren Vereinsspieler. Zudem ist auch hier der Anteil an reinen Schulhandballern sehr hoch, sodass die Jungen um Nachwuchstalent Fabian Besch zwar die Bezirksrunde überstanden, aber in der Stadtrunde nicht mehr weiterkamen, bei der bedauerlicherweise der erkrankte Niklas von Hagen fehlte. In dieser Mannschaft spielen außerdem noch Joey Fischer, Moritz Drescher, Milan Lange, Rene Thilo, Nelson Strube, Jonas Nunez, Sean Rothe, Hubert Schott und Mirco Neumann. Zwar kannten sich alle vom letzten Jahr, aber es fehlt einfach die Spielerfahrung miteinander, um gegen andere Schulen bestehen zu können. Nichtsdestotrotz  steht der Spaß   am Spiel im Vordergrund, und ich denke, den haben die Jungs.  

Man kann also festhalten, dass unser Friedrich-Engels-Gymnasium in diesem Jahr mit zwei Bronze- und einer Goldmedaille bei vier gemeldeten Mannschaften im Schulhandball am besten abgeschnitten hat. Allen Spielerinnen und Spielern gratuliere ich herzlich zu ihren Erfolgen und danke ihnen sehr für ihr Engagement, ohne das dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre.

 

Bilder folgen noch!

                                                                                                                                                                        H.Ebert          

 

Ehrung zum Bundewettbewerb Fremdsprachen 2016:

Für ihre hervorragenden Leistungen im Fach Spanisch beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen wurde Leonie Thiesen, 9a, mit einer zweiwöchigen Sprtachreise nach Cadiz belohnt.

 

 

Gründersim - Planspiel und Unternehmergespräch im Friedrich-Engels-Gymnasium

 Ein E-Bike-Markt und ein spannendes Unternehmergespräch in Berlin

 

Einen Tag lang „Unternehmer spielen“, in einem Planspiel im Team das eigene Unternehmen durch die Höhen und Tiefen der simulierten Konjunktur führen und tags darauf „echte“ Unternehmer kennenlernen. So funktioniert „Gründersim“, ein Angebot des SZUE Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), wird das Projekt bereits zum zweiten Jahr in Folge in den neuen Bundesländern durchgeführt. Mitte Februar 2016 fand „Gründersim“ erstmalig im Friedrich-Engels-Gymnasium Berlin statt und war dank des angenehmen Schulklimas und der motivierten Schüler ein voller Erfolg.

 1. Tag: Das Planspiel.

 Insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler konnte die Schulleiterin Frau Lemke-Wegener für das Projekt begeistern. Nach freundlichem Empfang schufen die Jugendlichen in sechs Teams einen „eigenen neuen Markt“, auf dem es galt, sich mit den besten Elektro-Mountainbikes zu wettbewerbsfähigen Preisen gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Das Planspiel ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Chance, in ihrer Schule in die Rolle einer Unternehmerin bzw. eines Unternehmers zu schlüpfen und im Team unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Dabei müssen die Teams ihre Produkte vertreiben und ihren Betrieb erfolgreich durch die Höhen und Tiefen der Konjunktur führen. Die Entscheidungen der Teams wirken sich dabei direkt aufeinander aus.

   Die Komplexität des Planspiels steigt mit zunehmender Spieldauer, im Laufe derer verschiedene wirtschaftliche Themen abgedeckt werden: Von Beginn an werden von den Jugendlichen Entscheidungen über den Preis der E-Mountainbikes verlangt, darüber hinaus müssen sie das Budget für Werbung und die F&E-Abteilung festlegen sowie Vertriebsmitarbeiter einstellen oder auch entlassen. Später legen die Teams zusätzlich fest, welche Mengen an Bauteilen sie für ihre Produktion kaufen. Nach jeder Periode (einem Jahr im Spielverlauf) bekommen alle Teams gemeinsam Feedback vom Planspiel-Team. Die erzielten Ergebnisse sowie die Entwicklung des vergangenen Jahres werden anhand von Schaubildern aus dem Spiel analysiert und es werden wirtschaftliche Zusammenhänge erläutert. Das Team „SMDT“ wurde letztlich nach fünf Perioden bei der Siegerehrung zum Gewinner von Gründersim Berlin 2016 gekürt – mit dem besten Betriebsergebnis und den realistischsten Absatz-Planungs-Werten.

2. Tag: Das Unternehmergespräch.

Am zweiten Tag des Projektes wurden die im Planspiel gemachten Erfahrungen durch die  Begegnung mit einer Unternehmerin ergänzt. Zu Gast war Annette Farrenkopf von der Agentur 33. Mit ihrer sympathischen und unkomplizierten Art konnte die Unternehmerin die Schüler für die Selbständigkeit im Gespräch begeistern.

 Ich finde es so cool, selbständig zu sein – das wollte ich niemals missen

Annette Farrenkopf ist Unternehmerin durch und durch. Man merkt es ihr an, an der Begeisterung, mit der sie von ihrer Arbeit spricht. Und an der Tatsache, dass sie vergangenes Jahr mit drei Partnern ein weiteres Unternehmen gegründet hat – zusätzlich zu der Agentur33, die sie gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin führt. Der Name ist auf gleichermaßen witzige wie kuriose Weise entstanden: „In der Gründungsphase trafen wir uns zweimal zum Essen – und beide Male betrug die Rechnung 33 Euro.“

Die Berliner Werbeagentur ist klassisch aufgestellt und noch immer spezialisiert auf Printmedien. Allerdings stellt Frau Farrenkopf auch klar, dass man „mit der Zeit“ gehen muss – weshalb ihr Team inzwischen auch verstärkt im Online-Bereich tätig ist: Von klassischer Online-Werbung wie Banner usw. bis hin zum Design ganzer Webseiten. Dabei vertraut sie nicht nur ihren Mitarbeitern, sondern auch Auszubildenden. Was diese mitbringen sollten für die Agentur-Arbeit? „Unsere Azubis können früh mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Dementsprechend sollten sie aber auch gut organisiert sein und langfristig planen und denken.“

 Der Weg in die Selbständigkeit war nicht das, was man wohl als „gerade“ bezeichnen würde – wie so oft bei Selbständigen. In Kiel hatte Frau Farrenkopf noch nordische Philologie und Germanistik studiert. Während ihrer Arbeit in einer Reederei gelangte sie in Kontakt mit einer Werbeagentur und stieg dort quer ein. Nach vielen Jahren im Anstellungsverhältnis in großen Werbeagenturen fasste sie schließlich den Beschluss, es selbst zu versuchen. Mittlerweile ist sie ihre eigene Chefin – die Beratungs-Chefin genauer gesagt. Ihre Partnerin kümmert sich vornehmlich um den kreativen Part der Agentur. „Alleine hätte man mehr zu sagen, klar. Trotzdem bin ich froh, dass wir zu zweit sind und, dass ich alles teilen kann!“ Man glaubt es ihr auf’s Wort.

 

  Angekommen und Willkommen am Friedrich-Engels-Gymnasium

 

Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es bei uns Willkommensklassen. Am ersten Schultag von Schülern mit einem Frühstück begrüßt, von Sprachpaten begleitet, lernen bei uns zwei Willkommensklassen zwischen 20 und 25 Kinder Deutsch.

Neben dem Spracherwerb ist es uns besonders wichtig, dass unsere Mitschüler an den Ganztagsangeboten teilnehmen, an Sportfesten beiteiligt werden und über den Deutschunterricht hinaus weitere Fächer kennen lernen.

Wer genug Deutsch gelernt hat, kann zunächst an einem Tag in der Woche am Regelunterricht einer altersgemäßen Klasse teilnehmen. Das ist dann oft sehr anstrengend, weil erst jetzt klar wir, das "genug" Deutsch oft noch nicht genug ist, um sich in den vielfältigen Alltags- und Unterrichtssituationen zurecht zu finden. Jedoch steigert diese Erkenntnis die Motivation, sich weiter um die deutsche Sprache zu bemühen.

Eine Form sich ohne Sprachbarrieren umfassend auszudrücken ist die Kunst. Daher realisieren die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eines engagierten Kunstlehrers verschiedene Kunstprojekte. Eines dieser Projekte bestand im Stempeldruck von Tiermotiven. Diese waren so gelungen, dass für das Sommerfest 2015 von den Schülerinnen und Schülern T-Shirts und Taschen bedruckt wurden und erfolgreich verkauft wurden.

H.Lemke-Wegener, Schulleiterin

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Schließfächer für Schülerinnen und Schüler

 


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